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Displaybestückung in Tschechien

Displaybestückung in Tschechien: Wellpappe-Displays aufrichten, nach Planogramm bestücken und filialfertig an den Handel liefern lassen

APOOL WERKE macht aus flachen Wellpappe-Zuschnitten und Ihrer Ware fertige Aktionsdisplays – aufgerichtet, nach Planogramm bestückt, gesichert und nach Verteilliste je Empfänger versandbereit. Auftraggeber sind Markenhersteller, POS-Agenturen und Displayhersteller aus Deutschland und Österreich, gearbeitet wird von Hand an Bestückungslinien in Tschechien. Richtwert 2026: 3,50 € – 12,00 € je Display, vom Thekendisplay bis zum Palettendisplay; das Angebot kommt binnen 24 Stunden, das Erstmuster 2–5 Tage nach Wareneingang. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Kurz gesagt

  • Was: Sockel, Trays und Topschild aufrichten, Ware nach Planogramm einsetzen, Preisschilder anbringen, jedes Display sichern und je Filiale zuordnen – vom Musterlauf bis zur Großserie.
  • Kosten: Thekendisplay 3,50 € – 5,50 €, Viertel- oder Halbpalette 6,00 € – 9,50 €, Palettendisplay 9,00 € – 12,00 € je Display, dazu eine Rüstpauschale von 60 € – 180 € je Auftrag (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).
  • Zeitplan: Erstmuster 2–5 Tage nach Wareneingang, Serie 5–15 Arbeitstage, Transport 1–2 Tage – Zuschnitte und Ware sollten drei Wochen ab Wareneingang vor dem Aktionsstart eintreffen.
  • Kapazität: bis 2.000 Arbeitsstunden am Tag, rund 1.700 Palettenplätze für wartende Aktionswellen; Weihnachtsdisplays planen wir ab Juni.
  • Nachweis: Fotofreigabe des Erstmusters, Fotokontrolle alle 50 Displays, 100 % Endkontrolle, Palettenfoto und Lieferschein je Empfänger.
  • Nicht bei uns: Entwurf und Herstellung der Zuschnitte, Aufstellen der Displays in der Filiale, offene oder gekühlte Lebensmittel.

Zeitachse: von der Listung bis zur Filiale

Zeitachse: Listung beim Handel, Anfrage, Planogramm und Verteilliste, Zuschnitte und Ware bei uns, Erstmuster in 2–5 Tagen, Serie an 4–6 Stationen, Sicherung und Filialkommissionierung, Abholung binnen 24 Stunden, Zentrallager oder Markt
  1. 1 Tag 0

    Anfrage mit Displayart, Menge und Aktionstermin

    Sie nennen Displayart, Anzahl Displays, Artikel je Display und den Aktionstermin im Handel und schicken Displayzeichnung oder Foto an info@apool.de. Elisabeth Zachová klärt Zuschnitte, Ware und Verteilung; das Angebot liegt binnen 24 Stunden vor.

  2. 2 vor dem Wareneingang

    Planogramm, Stückliste, Verteilliste

    Drei Dokumente legen fest, was wohin kommt: das Planogramm je Display, die Stückliste mit allen Bauteilen und Artikeln und die Verteilliste mit Empfängern, Mengen und Anlieferfenstern.

  3. 3 Woche 1

    Zuschnitte, Ware und Zubehör bei uns

    Drei Lieferungen treffen in Moravská Třebová ein: die flachen Zuschnitte vom Displayhersteller, die Ware aus Ihrem Werk oder von Ihrem Lieferanten und das Zubehör. Jede Lieferung wird gezählt, fotografiert und gegen den Lieferschein geprüft; Fehlmengen melden wir vor dem Serienstart.

  4. 4 2–5 Tage

    Erstmuster mit Fotofreigabe

    Ein Display wird komplett aufgerichtet, bestückt und gesichert und von allen Seiten fotografiert. Erst Ihre Freigabe – auch für die Transportsicherung – startet die Serie.

  5. 5 5–15 Arbeitstage

    Serie an einer Linie mit 4–6 Stationen

    Aufrichten, Trays einsetzen, bestücken, Preisschilder und Topschild, Endkontrolle: Jede Station hat die Arbeitsanweisung mit Foto vor sich. Alle 50 Displays vergleicht die Schichtleitung ein Display mit dem Erstmuster.

  6. 6 laufend

    Sicherung und Filialkommissionierung

    Stretchhaube, Kantenschutz und Umreifung nach Freigabe, dann Displays je Empfänger zusammenstellen, Filialetikett und Lieferschein anbringen, Palettenfoto je Empfänger.

  7. 7 nach Abschluss

    Abholung binnen 24 Stunden

    Eine Partnerspedition holt die Paletten ab – gebucht wird sie innerhalb von 24 Stunden, als Stückgut je Palette oder als Komplett-LKW. Avisierung und Anlieferfenster nach Vorgabe des Handels.

  8. 8 1–2 Tage

    Zentrallager oder Markt

    Die Displays erreichen das Zentrallager, den Cross-Docking-Punkt oder direkt die Märkte – in der Regel 1–2 Tage nach Abholung, rechtzeitig vor dem Aktionsstart.

Was gehört bei APOOL WERKE 2026 zur Displaybestückung?

Displaybestückung umfasst bei uns alles, was zwischen dem Stapel flacher Zuschnitte und dem abholbereiten Display im Zentrallager des Handels liegt. Wir richten Sockel, Trays, Zwischenböden und Topschild von Hand auf, setzen Ihre Artikel nach Planogramm ein, zählen jede Position, bringen Preisschiene, Display-EAN und Aktionsaufkleber an, sichern das fertige Display mit Stretchhaube, Kantenschutz und Umreifung und ordnen es über Filialetikett und Lieferschein seinem Empfänger zu. Wer eine Firma sucht, die seine Displays befüllt, damit die eigene Logistik nicht wochenlang für eine Aktion blockiert ist, bekommt diese Kette aus einer Hand.

Die Arbeit gliedert sich in sechs Leistungen, die meist gemeinsam beauftragt werden. Im Zentrum steht Displaybau und Displaybestückung als Komplettauftrag. Wer nur leere Displays braucht – etwa für eine Vertriebspräsentation oder weil die Ware erst im Handelslager dazukommt –, bestellt Displays aufrichten und kleben. Das Befüllen mit Ein-Sorten- oder Mischbelegung beschreibt Displays bestücken nach Planogramm, Stretchhaube, Palettenhöhe und Stapelschutz die Transportsicherung und Palettierung.

Den Weg zum Markt regelt die Filialkommissionierung und Verteilung nach Ihrer Verteilliste; sollen Displays für mehrere Aktionstermine vorab gebaut und später abgerufen werden, kommen die Aktionswellen mit Abruflager hinzu. Displays konstruieren, drucken und stanzen wir nicht: Die flachen Zuschnitte liefert Ihr Displayhersteller – wir arbeiten mit dem Displayhersteller Ihrer Wahl. Flächige Verklebungen an einer Klebeanlage gehören nicht zur Displaybestückung; dafür gibt es bei APOOL WERKE die Konfektionierung auf apool.de.

Warum müssen drei Lieferungen am selben Ort zusammenkommen?

Ein Aktionsdisplay entsteht aus Teilen, die fast nie aus demselben Haus stammen. Die Zuschnitte – Sockel, Trays, Topschild, Einleger – kommen flach gestapelt vom Displayhersteller. Die Ware kommt aus Ihrem Werk, aus einem Lohnhersteller oder aus dem Lager Ihres Importeurs. Und das Zubehör – Preisschienen, Wobbler, Display-EAN-Aufkleber, Aktionsaufkleber – schickt oft eine Agentur oder ein dritter Lieferant. Erst wenn alle drei Lieferungen vollständig in Moravská Třebová eingetroffen sind, kann die Linie durchlaufen, ohne nach wenigen Stunden wieder zu stehen.

Jede der drei Lieferungen buchen wir einzeln: Paletten zählen, Zustand fotografieren, Menge gegen den Lieferschein abgleichen und in der digitalen Bestandsführung erfassen. Bei der Ware notieren wir zusätzlich Charge und MHD je Palette, damit sich später nachvollziehen lässt, welche Charge in welchem Display steckt. Stimmt eine Lieferung nicht, erfahren Sie das mit Fotos, bevor wir das Erstmuster bauen – nicht erst, wenn dreihundert Displays halb fertig in der Halle stehen. Planen Sie bitte 2–3 % Reserve-Zuschnitte ein (Richtwert): Beschädigte Bögen melden und ersetzen wir, ohne die Serie anzuhalten.

Die Übersicht, welcher Teil von wem kommt, steht in der Tabelle „Wer liefert was?“ weiter unten auf dieser Seite. Kommen die Lieferungen gestaffelt, beginnen wir mit dem Aufrichten der Sockel, sobald die Zuschnitte da sind, und bestücken, wenn die Ware folgt. Das spart Tage, braucht aber einen verbindlichen Termin für die letzte Lieferung.

Welche Displayart passt zu Ihrer Aktion?

Die Displayart bestimmt Handgriffe, Palettenbedarf und damit den Preis. Der große Auftritt im Aktionsgang ist das Palettendisplay auf der Europalette (1.200 × 800 mm) mit vier Ebenen und bis zu 200 Artikeln. Das Halbpalettendisplay (800 × 600 mm) trägt oft Getränke oder schwere Ware, das Viertelpalettendisplay (600 × 400 mm) ist im Lebensmittel- und Drogeriehandel die häufigste Zweitplatzierung – vier davon teilen sich einen Europalettenplatz.

Ohne Palette kommt das Bodendisplay mit Sockel aus, das im Fachhandel und im Baumarkt beliebt ist. Für Kasse und Theke gibt es das Thekendisplay, das wir im Umkarton versandfertig machen – rund 40 Stück passen auf eine Palette. Lose eingefüllte Ware gehört in die Schütte oder Wühlbox, Ware für das Stammregal in das Regaltray.

Werden mehrere Sorten in festem Verhältnis gemischt oder Ländervarianten für Deutschland und Österreich getrennt, ist es ein Mischdisplay; hat das Display Seitenflügel, zweites Topschild oder mehrere Preisschienen, gilt es als Display mit Zusatzelementen. Jede dieser Seiten nennt die Sekunden je Display, die wir für die Kalkulation ansetzen. Die Leiste „Displayarten“ unten führt zu allen neun, und der Ratgeber Palettendisplay, Viertelpalette oder Thekendisplay? hilft bei der Wahl.

Welche Unterlagen brauchen wir: Planogramm, Stückliste, Verteilliste?

Drei Dokumente machen aus einer Idee einen Auftrag, den vier bis sechs Stationen gleich verstehen. Das Planogramm zeigt je Ebene, welche Sorte an welcher Position steht, wie viele Stück es sind und welche Seite nach vorn zeigt. Ein Beispiel für ein Mischdisplay mit vier Trays sehen Sie im Planogramm-Muster auf dieser Seite. Die Stückliste zählt alle Bauteile eines Displays auf – Zuschnitte, Einleger, Preisschiene, Aufkleber – und die Artikel mit EAN und Menge. Aus ihr ergibt sich, wie viele Zuschnitte und wie viel Ware für die gesamte Serie ankommen müssen.

Die Verteilliste sagt, wohin jedes Display geht: Empfänger, Anzahl Displays, Anlieferfenster, Art der Kennzeichnung. Sie entscheidet darüber, wie wir palettieren – vier Viertelpaletten desselben Empfängers auf einen Europalettenplatz oder jedes Display einzeln mit Filialetikett. Palettenhöhe, Gewicht je Display, Display-EAN, NVE/SSCC-Etikett, Avisierung und Anlieferfenster richten sich nach der Vorgabe Ihres Handelspartners – wir setzen sie um, legen aber keine eigenen Grenzwerte fest. Viele Ketten begrenzen Displaypaletten zum Beispiel auf rund 1,60 m Höhe; welcher Wert gilt, steht in Ihrer Vorgabe.

Liegen die Dokumente noch nicht vor, erstellen wir sie gemeinsam mit Ihnen aus Displayzeichnung, Musterfoto und Filialdatei. Wie ein Planogramm aufgebaut sein sollte, erklärt der Ratgeber Planogramm und Bestückungsanweisung erstellen, die Verteilliste der Beitrag Verteilliste und Lieferschein je Markt. Begriffe wie Topschild oder Display-Tray stehen im Lexikon.

Was kostet Displaybestückung 2026 je Display, je Stunde und je Auftrag?

Abgerechnet wird in der Regel je fertigem Display. Als Richtwert 2026 kostet ein Thekendisplay 3,50 € – 5,50 €, ein Viertel- oder Halbpalettendisplay 6,00 € – 9,50 € und ein Palettendisplay 9,00 € – 12,00 €; die gesamte Spanne reicht von 3,50 € – 12,00 €. Einmal je Auftrag kommt die Rüstpauschale von 60 € – 180 € für Erstmuster und Linienaufbau hinzu. Nach Stunden – 14,50 € – 19,00 € je Hallenstunde – rechnen wir, wenn sich der Aufwand vorab schlecht schätzen lässt: bei Musterläufen, Sonderdisplays oder dem Umbau bereits fertiger Displays auf ein neues Topschild. An Wochenenden rechnen wir 25 % Aufschlag auf die Arbeit, bei Eile an Werktagen 15 %.

Kalkulationsbeispiel: Ein Hersteller aus dem Raum Crailsheim lässt 360 Mischdisplays auf Viertelpalette bestücken, je Display 72 Artikel in drei Sorten auf vier Trays mit Topschild und Preisschiene. Nach unseren Rechnerwerten braucht ein solches Display 1.297 Sekunden, also rund 21,6 Minuten – davon 432 Sekunden allein für das Einsetzen der Artikel. Das ergibt 130 Arbeitsstunden, mit dem Rechnersatz von 16,50 € pro Stunde rund 2.140 € Arbeit plus 120 € Rüstpauschale, zusammen 6,28 € je Display.

Der Transport ist der zweite große Posten: 90 Europalettenplätze fahren vereinfacht gerechnet hin und zurück, bei 260 km bis Záchlumí sind das mit Komplett-LKW rund 3.762 €. Damit liegt der Auftrag bei etwa 6.022 € oder 16,73 € je Display frei Zentrallager. Flache Zuschnitte brauchen auf dem Hinweg oft weniger Stellplätze als fertige Displays – die Rechnung ist also eher vorsichtig. Muss die Serie am Wochenende laufen und beschaffen wir Stretchhauben und Kantenschutz, steigt der Arbeitsanteil auf 8,36 € je Display.

Kleine Displays erreichen schnell den Einstiegspreis: 2.400 Thekendisplays mit je 12 Artikeln brauchen rechnerisch weniger als 3,50 € Arbeit, berechnet werden trotzdem 3,50 € je Display, weil Wareneingang, Kontrolle und Dokumentation darin stecken. Ihre eigene Rechnung machen Sie im Displayrechner; die Preislogik im Detail steht unter Preise und im Ratgeber Was kostet Displaybestückung je Display?. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Wie viel Kapazität steht in der Saison bereit?

An unseren sieben Standorten lassen sich bis zu 2.000 Arbeitsstunden am Tag einplanen. Für ein Mischdisplay mit 21,6 Minuten Handarbeit heißt das: Nicht die Zahl der Hände begrenzt eine Aktion, sondern Freigabe, Materialfluss und die Zahl der Linien, die wir parallel aufbauen. Eine Linie mit 4–6 Stationen bestückt je nach Displayart einige Dutzend bis mehrere hundert Displays pro Schicht; wird es knapp, kommt eine zweite Linie oder ein zweiter Standort mit identischer Arbeitsanweisung hinzu.

Displays bauen wir vor allem in Moravská Třebová und Bludov auf – zusammen über 900 Palettenplätze inklusive externem Lager. Insgesamt stehen rund 1.700 Palettenplätze zur Verfügung – wichtig, weil Zuschnitte, Ware und fertige Displays gleichzeitig Platz brauchen und Aktionswellen oft wochenlang auf ihren Abruf warten. Displays laufen nur in unseren Hallen – mit Paletten, Staplern und Umreifung; Heimarbeit bieten wir für die Displaybestückung nicht an.

Eng wird es jedes Jahr zwischen August und November, wenn Weihnachts- und Wintersortimente gleichzeitig gebaut werden. Wer seine Weihnachtsdisplays ab Juni einplant, bekommt Linien zu regulären Sätzen; wer im Oktober anfragt, bekommt meist noch Kapazität, dann aber häufiger mit Wochenendschichten. Wie man mehrere Termine staffelt, beschreibt der Ratgeber Aktionswellen vorproduzieren und abrufen.

Wie funktionieren Aktionswellen mit Abruflager?

Viele Hersteller verkaufen dieselbe Aktion nacheinander an mehrere Handelsketten oder in mehreren Regionen: erst die Märkte im Süden, drei Wochen später der Norden, danach Österreich. Statt für jede Welle eine eigene Serie aufzulegen, bauen wir alle Displays in einem Durchgang mit derselben Freigabe, sichern sie und stellen sie getrennt nach Welle ins Abruflager. Eine Linie, ein Erstmuster, eine Rüstpauschale – und jede Welle verlässt die Halle erst, wenn Sie sie abrufen.

Für die Wartezeit berechnen wir 7,50 € – 11,00 € je Palettenplatz und Monat, für Ein- und Auslagerung 4,00 € – 7,00 € je Palette (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Bei Viertelpaletten teilen sich vier Displays einen Europalettenplatz, bei Thekendisplays im Umkarton sind es rund 40. Wichtig ist die Frage nach dem MHD: Wartet eine Welle mehrere Wochen, sollte die Charge mit der längsten Restlaufzeit in die letzte Welle gehen – das legen Sie in der Verteilliste fest, wir setzen es um.

Ruft ein Handelspartner weniger ab als geplant, bleiben Displays übrig. Sie entscheiden dann, ob sie in eine spätere Welle wandern, an Sie zurückgehen oder bis zur nächsten Aktion stehen bleiben. Die Bestände je Welle sehen Sie jederzeit in unserer Bestandsübersicht; die Leistung beschreibt die Seite Aktionswellen: vorproduzieren, lagern, abrufen.

Welche Dokumentation bekommen Sie zu jedem Display-Auftrag?

Sie sehen die Displays erst im Markt – deshalb dokumentieren wir den Weg dorthin mit Bildern und Listen. Vom Wareneingang erhalten Sie Fotos jeder Lieferung und die gezählten Mengen. Vom Erstmuster gibt es Aufnahmen von vorn, von beiden Seiten, von oben und mit gesicherter Haube; diese Bilder hängen später an jeder Station als Vorlage. Alle 50 Displays legt die Schichtleitung ein fertiges Display neben die Fotos des Erstmusters; vor dem Sichern prüfen wir jedes Display auf Vollständigkeit, Preisschilder, Topschild und Sicherung.

Beim Verladen fotografieren wir jede Palette mit sichtbarem Filialetikett, NVE/SSCC-Etikett und Lieferschein. Je Empfänger gibt es einen Lieferschein nach Ihrer Vorlage oder der des Handels, dazu eine Versandliste, die Displays, Paletten und Empfänger zusammenführt. MHD und Charge dokumentieren wir je Display nach Ihrer Vorgabe (FIFO); Ware mit kürzerem MHD melden wir Ihnen, entscheiden aber nicht selbst.

Am Ende des Auftrags steht eine Mengenbilanz: gelieferte und verbrauchte Zuschnitte, ersetzte Bögen, bestückte Displays, übrige Ware. Restware nach der Serie schicken wir an Sie zurück, lagern sie im Abruflager ein oder sondern sie nach Ihrer Vorgabe aus. Kommen Displays aus dem Handel zurück und müssen neu gepackt werden, übernimmt APOOL WERKE das als Umpacken auf apool.de.

Welche Fehler in der Anfrage kosten bei Displays am meisten Zeit?

Die typischen Stolpersteine im Ablauf beschreibt der Ratgeber auf apool.de. Bei uns fallen darüber hinaus sechs Lücken in Anfragen auf, die jede für sich einen Tag kosten können.

1. Die Kartoninhalte passen nicht zum Display. Die Ware kommt in Zwölferkartons, das Tray fasst aber fünfzehn Stück je Sorte. Dann öffnen wir angebrochene Kartons und zählen einzeln – das kostet Sekunden je Artikel. Ein kurzer Blick auf Kartoninhalt und Belegung vor der Bestellung beim Displayhersteller verhindert das.

2. Ländervarianten sind nicht unterscheidbar. Die deutsche und die österreichische Version derselben Sorte tragen fast identische Verpackungen und kommen auf gemischten Paletten. Bitte liefern Sie Varianten getrennt und markiert an; im Planogramm gehört die Variante in jede Position.

3. Das Zubehör fehlt in der Stückliste. Preisschiene und Aktionsaufkleber kommen von einer Agentur, niemand hat den Liefertermin abgestimmt. Die Displays stehen fertig bestückt, aber ohne Preis. Nehmen Sie das Zubehör als dritte Lieferung mit Termin in den Auftrag auf.

4. Verteilliste und Bestellmenge weichen voneinander ab. Die Summe der Verteilliste ergibt 312 Displays, bestellt und angeliefert sind Zuschnitte für 300. Wir melden Differenzen sofort – entscheiden müssen Sie, welche Empfänger gekürzt werden.

5. Die Vorgaben des Handels fehlen. Ob NVE/SSCC, Avisierung, Zeitfenster oder maximale Höhe: Wir brauchen die Anlieferbedingungen jedes Zentrallagers vor der Palettierung, nicht mit dem Speditionsauftrag.

6. Das Planogramm ändert sich nach der Freigabe. Eine Sorte fällt aus, eine andere rückt nach – per Telefon an die Linie. Jede Änderung braucht ein neues Foto-Erstmuster, sonst vergleicht die Fotokontrolle gegen ein veraltetes Bild. Mehr dazu im Ratgeber Mischdisplays und Ländervarianten.

Wann lohnt sich Displaybestückung in Tschechien nicht?

Ehrlich gesagt: nicht bei jeder Aktion. Wenn Ihr Displayhersteller die Displays ohnehin im eigenen Werk befüllt und Ihre Ware schon dort liegt, spart ein zusätzlicher Transport nach Tschechien selten etwas. Dasselbe gilt für ein paar Dutzend einfache Thekendisplays, die Ihr eigenes Lager an einem Nachmittag fertig macht, oder für große, leichte Displays mit wenig Handarbeit, bei denen der Transport mehr kostet als die gesparte Stunde.

Auch fachlich gibt es Grenzen. Bestückt wird nur verpackte Ware – keine offenen Lebensmittel, keine Kühl- oder Tiefkühlware und keine Gefahrgüter. Im Markt oder in Ihrem Werk bauen wir keine Displays auf: Aufgerichtet, bestückt und gesichert wird an unseren Standorten in Tschechien, die fertigen Displays gehen filialfertig an Zentrallager oder Märkte. Welche Menge sich ab welcher Entfernung rechnet, vergleicht die Seite Display-Dienstleister im Vergleich.

Gut passt der Weg dagegen, wenn viele Artikel je Display eingesetzt werden, Mischdisplays mit mehreren Sorten gebaut werden, die Verteilung an viele Empfänger geht oder mehrere Aktionswellen hintereinander laufen. Dann steckt viel Arbeit in jeder Palette, und der Transport fällt im Verhältnis kaum ins Gewicht – aus Bayreuth sind es 142 km bis Záchlumí, aus Wiener Neudorf 164 km bis Slavonice. Dass nie ein Display falsch bestückt wird, verspricht kein seriöser Dienstleister – wir sichern dagegen den Weg dorthin ab: Erstmuster mit Fotofreigabe, Vergleich mit dem Muster alle 50 Displays, Endkontrolle jedes Displays und Fotos von Wareneingang und Paletten.

Welche Displayart für welche Aktion?

Wer liefert was?

Wer liefert was für die Displayaktion?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Display-Zuschnitte (Sockel, Trays, Topschild, Einleger)Kunde – flach auf Paletten von Ihrem DisplayherstellerWareneingang mit Zählung und Foto, beschädigte Bögen gemeldet
Reserve-ZuschnitteKunde, Richtwert 2–3 %Ersatz für Bögen mit Transport- oder Stanzschäden
Ware (Sekundärverpackung)Kunde – aus Ihrem Werk oder von Ihrem LieferantenZählung je Artikel, MHD und Charge erfasst
Planogramm, Stückliste, VerteillisteKunde – oder gemeinsam mit uns erstelltArbeitsanweisung mit Foto je Station
Preisschilder, Preisschienen, Display-EAN, AktionsaufkleberKundenach Vorgabe am Display angebracht
Stretchhauben, Kantenschutz, UmreifungsbandAPOOL – oder Kundebei Beschaffung durch APOOL +8 % auf die Arbeit
Europaletten, Umkartons für ThekendisplaysKunde – oder APOOL mit BelegDisplay-Paletten kommen meist mit den Zuschnitten

Planogramm-Muster

Planogramm-Muster: Viertelpalettendisplay Mischdisplay „Herbstaktion“ – 4 Trays, 72 Artikel (Beispielangaben)
EbenePosition linksPosition MittePosition rechtsArtikel je Ebene
TopschildHeader „Herbstaktion“, Motiv nach vorn–
Tray 1 (oben)Sorte A · 6 StückSorte B · 6 StückSorte C · 6 Stück18
Tray 2Sorte A · 6 StückSorte B · 6 StückSorte C · 6 Stück18
Tray 3Sorte B · 6 StückSorte C · 6 StückSorte A · 6 Stück18
Tray 4 (unten)Sorte C · 6 StückSorte A · 6 StückSorte B · 6 Stück18
SockelPreisschiene vorn, Display-EAN rechts unten–
72 Artikel je Display: je 24 × Sorte A, B, C · Front nach vorn · MHD der Charge auf dem Lieferschein

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Fragen zur Displaybestückung

Wie früh müssen Zuschnitte und Ware bei Ihnen sein?

Planen Sie drei Wochen ab Wareneingang bis zum Aktionsstart im Handel ein: 2–5 Tage bis zur Freigabe des Erstmusters, 5–15 Arbeitstage Serie je nach Menge und 1–2 Tage Transport. Weihnachtsaktionen planen wir ab Juni.

Gibt es eine Mindestmenge für Displays?

Nein. Wir bauen einen Regionaltest mit ein paar Dutzend Displays ebenso wie eine bundesweite Aktion; eine feste Untergrenze gibt es nicht, nur fällt die Rüstpauschale bei kleinen Serien je Display stärker ins Gewicht.

Können Sie Zuschnitte oder Displays für uns beschaffen?

Die Zuschnitte liefert Ihr Displayhersteller – wir arbeiten mit dem Hersteller Ihrer Wahl zusammen und empfehlen keinen bestimmten. Stretchhauben, Kantenschutz, Umreifungsband, Europaletten und Umkartons besorgen wir auf Wunsch mit 8 % Aufschlag auf die Arbeit (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was passiert mit beschädigten Zuschnitten?

Wir melden sie mit Foto und ersetzen sie aus der Reserve von 2–3 %, die Ihr Displayhersteller mitliefert. Reicht die Reserve nicht, stimmen wir mit Ihnen ab, ob nachgeliefert oder die Menge angepasst wird.

Liefern Sie direkt an einzelne Märkte?

Ja. Nach Verteilliste gehen Displays an Zentrallager, Cross-Docking-Punkte oder einzelne Märkte, jeweils mit Filialetikett und eigenem Lieferschein. Die Partnerspedition wird nach den Anlieferfenstern des Handels gebucht.

Brauchen wir Zollpapiere für Ware nach Tschechien?

Nein. EU-Binnenmarkt – kein Zoll, keine Ausfuhranmeldung; Lieferschein und Pro-forma-Rechnung für den Warenverkehr genügen.

Alle Leistungen

Angebot in 24 Stunden – Erstmuster in 2–5 Tagen

Nennen Sie Displayart, Anzahl und Aktionstermin: Sie bekommen Preis je Display, Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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