FAQ
Häufige Fragen zur Displaybestückung: 20 Antworten zu Vorlauf, Zuschnitten, Verteilung, Nachweis und Kosten
displaybestueckung.de ist die Spezialseite für Displaybau und Displaybestückung von APOOL WERKE (apool.de). Wer liefert die Zuschnitte? Wie viel Vorlauf braucht eine Aktion? Liefern Sie ans Zentrallager oder direkt in die Märkte? Was kostet ein Display? Hier stehen die Antworten, die Trade-Marketing, Logistik und Einkauf am häufigsten brauchen – kurz, mit Zahlen, Stand 2026.
Was gehört nicht zur Displaybestückung bei Ihnen?
Auf displaybestueckung.de geht es ausschließlich um Displays: aufrichten, nach Planogramm bestücken, sichern, je Filiale zusammenstellen und filialfertig versenden. Ware einschrumpfen, eintüten, umpacken oder als eigenständige Leistung etikettieren lassen Sie über apool.de – dort stehen auch Set-Bildung sowie Geschenk- und Aktionsverpackung. Für Lagerung ohne Displaybezug, reine Transportaufträge, Eilaufträge außerhalb einer Displayserie und Sortierarbeiten gibt es auf apool.de eigene Seiten: Lager, Abholung und Zustellung, Wochenendproduktion, Qualitätskontrolle sowie Kommissionierung für Versandaufträge. Die Herstellung der Displays selbst, Ladenbau, Messebau und den Aufbau im Markt bieten wir gar nicht an – wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Vorhaben passt, fragen Sie über Kontakt nach.
Was ist der Unterschied zwischen displaybestueckung.de und apool.de?
displaybestueckung.de ist die Spezialseite für Displaybau und Displaybestückung von APOOL WERKE (apool.de). Hier ist nur das Displaygeschäft ausführlich beschrieben – Displayarten, Warengruppen, Zeitplan und ein Rechner je Display. Das gesamte Leistungsspektrum des Unternehmens zeigt apool.de. Vertragspartner, Rechnung und Ansprechpartnerin – Elisabeth Zachová – bleiben gleich, egal über welche der beiden Adressen Ihre Anfrage kommt.
Wie viel Vorlauf brauchen Sie vor dem Aktionstermin?
Zählen Sie vom Aktionsstart rückwärts: 1–2 Tage für den Weg ins Zentrallager oder in die Märkte, 5–15 Arbeitstage für die Serie je nach Menge und 2–5 Tage für Erstmuster und Freigabe. Für eine Serie mittlerer Größe heißt das: Zuschnitte, Ware und Zubehör sollten etwa drei Wochen ab Wareneingang bis zur Abholung bei uns sein, also 2–3 Wochen vor dem Liefertermin des Handels. Dazu kommen die Anlieferfenster am Zentrallager, die oft einige Tage vor dem eigentlichen Aktionsbeginn liegen. Für Weihnachtsaktionen beginnt die Abstimmung mit uns am besten ab Juni.
Wer liefert die Display-Zuschnitte?
Ihr Displayhersteller. Er schickt Sockel, Trays, Topschild und Einleger flach und palettiert an unseren Wareneingang in Moravská Třebová, die Display-Paletten meist gleich dazu. Welchen Hersteller Sie beauftragen, bleibt Ihre Entscheidung; wir stimmen uns vor dem ersten Termin direkt mit ihm über Liefertag, Palettenzahl und Stückliste ab. Die Ware kommt getrennt davon aus Ihrem Werk oder von Ihrem Lieferanten, Preisschilder und Aktionsaufkleber als dritte Lieferung – jede wird gezählt und fotografiert.
Liefern Sie direkt an die Filialen oder ans Zentrallager?
Beides, je nachdem, was Ihre Verteilliste vorsieht. Für Zentrallager und Cross-Docking-Punkte bündeln wir die Displays auf Europalettenplätze, jede Ladeeinheit mit NVE/SSCC-Etikett nach Vorgabe; einzelne Märkte beliefern wir als Stückgut mit Filialetikett und eigenem Lieferschein. Die Abholung übernimmt eine Partnerspedition, gebucht innerhalb von 24 Stunden; die Avisierung am Empfänger erfolgt so, wie es der Handel verlangt.
Was bekomme ich als Nachweis?
Nach jeder Serie erhalten Sie eine Dokumentation als PDF und Tabelle: Wareneingang mit Fotos und gezählten Mengen, die Freigabefotos des Erstmusters, Stückzahl je Empfänger, Palettenfotos vor dem Verladen und die Liste der gemeldeten Fehlteile. Alle 50 Displays legt die Schichtleitung ein fertiges Display neben die Fotos des Erstmusters; vor dem Sichern prüfen wir jedes Display auf Vollständigkeit, Preisschilder, Topschild und Sicherung. Die unterschriebenen Lieferscheine je Empfänger kommen von der Spedition zurück und werden Ihnen weitergeleitet.
Wie dokumentieren Sie MHD und Charge?
MHD und Charge dokumentieren wir je Display nach Ihrer Vorgabe (FIFO); Ware mit kürzerem MHD melden wir Ihnen, entscheiden aber nicht selbst. Im Wareneingang erfassen wir je Artikel Mindesthaltbarkeit und Chargennummer; beim Bestücken wissen die Stationen, welche Charge an der Reihe ist. In der Abschlussliste steht für jeden Empfänger, mit welchen Chargen seine Displays bestückt wurden – so lässt sich auch Wochen nach der Aktion nachvollziehen, was wohin ging.
Welche Palettenhöhe ist möglich?
Die Höhe gibt der Handel vor, nicht wir. Palettenhöhe, Gewicht je Display, Display-EAN, NVE/SSCC-Etikett, Avisierung und Anlieferfenster richten sich nach der Vorgabe Ihres Handelspartners – wir setzen sie um, legen aber keine eigenen Grenzwerte fest. Häufig liegt die Grenze für Displaypaletten in der Größenordnung von 1,60 m – das ist ein Beispiel aus der Praxis, kein allgemeingültiger Wert. Wir messen jede Displayart beim Erstmuster samt Palette und Haube; übliche Grundflächen sind 600 × 400 mm, 800 × 600 mm und 1.200 × 800 mm.
Was passiert mit beschädigten Zuschnitten und Restware?
Planen Sie bitte 2–3 % Reserve-Zuschnitte ein (Richtwert): Beschädigte Bögen melden und ersetzen wir, ohne die Serie anzuhalten. Jeder ausgetauschte Bogen wird fotografiert und in der Abschlussliste geführt, damit Sie gegenüber Ihrem Displayhersteller einen Beleg haben. Restware nach der Serie schicken wir an Sie zurück, lagern sie im Abruflager ein oder sondern sie nach Ihrer Vorgabe aus.
Gibt es eine Mindestmenge?
Eine feste Mindestmenge verlangen wir nicht. Wir übernehmen Displayaufträge vom Musterlauf bis zur Großserie – vom Testmarkt in einer Region mit wenigen Dutzend Displays bis zur Aktion in ganz Deutschland und Österreich. Bei kleinen Stückzahlen rechnen wir die Arbeit nach Stunden ab, bei Serien je Display auf Grundlage des freigegebenen Erstmusters.
Bauen Sie Displays auch bei uns im Werk oder im Markt auf?
Nein. Im Markt oder in Ihrem Werk bauen wir keine Displays auf: Aufgerichtet, bestückt und gesichert wird an unseren Standorten in Tschechien, die fertigen Displays gehen filialfertig an Zentrallager oder Märkte. Das hat einen praktischen Grund: Nur an der eigenen Linie haben wir Planogramm-Tafel, Fotokontrolle und Umreifung an einem Ort.
Können Sie Displays drucken oder konstruieren?
Nein. Displays konstruieren, drucken und stanzen wir nicht: Die flachen Zuschnitte liefert Ihr Displayhersteller – wir arbeiten mit dem Displayhersteller Ihrer Wahl. Gern prüfen wir aber vorab ein Handmuster Ihres Herstellers, ob es sich an unserer Linie zügig aufrichten und sicher palettieren lässt.
Laufen Displays auch in Heimarbeit?
Nein. Displays laufen nur in unseren Hallen – mit Paletten, Staplern und Umreifung; Heimarbeit bieten wir für die Displaybestückung nicht an. Wofür APOOL WERKE externe Kräfte außerhalb der Hallen sonst einsetzt, beschreibt ein Ratgeber auf apool.de.
Sind Sie zertifiziert?
Nein, ein Zertifikat nach ISO 9001 oder IATF führen wir nicht. Dass nie ein Display falsch bestückt wird, verspricht kein seriöser Dienstleister – wir sichern dagegen den Weg dorthin ab: Erstmuster mit Fotofreigabe, Vergleich mit dem Muster alle 50 Displays, Endkontrolle jedes Displays und Fotos von Wareneingang und Paletten. Seit 2019 laufen Arbeitsanweisungen und Bestände digital; wer einen Displaylauf mit eigenen Augen sehen möchte, vereinbart einen Besuchstermin während der Serie.
Gibt es AGB?
Nein. Unsere Konditionen werden individuell im Angebot vereinbart. Im schriftlichen Angebot stehen Preis je Display, Rüstpauschale, Lieferzeit, Transport und Zahlungsziel – das ist die Grundlage des Auftrags.
Welche Ware können Sie bestücken?
Bestückt wird nur verpackte Ware – keine offenen Lebensmittel, keine Kühl- oder Tiefkühlware und keine Gefahrgüter. Typisch sind Süßwaren und Snacks, Getränke, Kosmetik und Drogerieartikel, Spielwaren und Saisonware, Haushalts- und Heimwerkerartikel sowie Tiernahrung – einen Überblick geben die Warengruppen. Entscheidend ist, dass die Ware in ihrer Verkaufsverpackung stabil genug ist, um im Display gestapelt oder gereiht zu werden.
Wie schnell ist ein Erstmuster fertig?
Das Erstmuster – ein Display komplett aufgerichtet, bestückt und gesichert – fotografieren wir von allen Seiten; die Serie startet erst nach Ihrer Freigabe, in der Regel 2–5 Tage nach Wareneingang. Voraussetzung ist, dass alle drei Lieferungen – Zuschnitte, Ware, Zubehör – vollständig da sind. Fehlt nur ein Teil, etwa das Topschild, bauen wir ein vorläufiges Muster und schicken die Fotos trotzdem, damit Planogramm und Sicherung schon geklärt sind.
Wie viele Displays schaffen Sie am Tag?
Rechnerisch stehen bis zu 2.000 Hallenstunden am Tag zur Verfügung. Ein Viertelpalettendisplay mit 60 Artikeln braucht einschließlich Wareneingang, Sicherung und Filialetikett rund 1.155 Sekunden, ein Thekendisplay etwa 447 Sekunden. Theoretisch wären das über 6.200 Viertelpalettendisplays oder 16.100 Thekendisplays täglich; praktisch begrenzen Linien, Zuschnitte und Ware den Takt, weshalb eine Serie 5–15 Arbeitstage dauert.
Wie läuft die Abrechnung – je Display oder je Stunde?
Serien rechnen wir je Display ab, Richtwert 2026: 3,50 € – 12,00 €, abhängig von Displayart, Artikelzahl und Sicherung. Musterläufe, Sonderdisplays und Umbauten rechnen wir nach Hallenstunden zu 14,50 € – 19,00 €; einmal je Auftrag kommt die Rüstpauschale von 60 € – 180 € hinzu. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.
Wer ist mein Ansprechpartner?
Für alle Displayaufträge ist Elisabeth Zachová zuständig – deutschsprachig, vom ersten Gespräch über das Erstmuster bis zur letzten Palette. Sie erreichen sie unter +420 604 373 376 (Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr) oder per E-Mail an info@apool.de; Displayzeichnung, Planogramm und Verteilliste können Sie gleich mitschicken.