+420 604 373 376 Deutschsprachig · Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr · Elisabeth Zachová info@apool.de Angebot anfragen

Leistungen · Displaybau & Displaybestückung

Displays bestücken nach Planogramm: jede Position gezählt, jede Sorte an ihrem Platz

Wir setzen Ihre Ware nach Planogramm in aufgerichtete Displays: Ein-Sorten- und Mischdisplays, Ländervarianten für Deutschland und Österreich, Preisschilder, Preisschiene und Display-EAN, jede Position gezählt und MHD und Charge je Display dokumentiert. Für Hersteller, Agenturen und Handelsketten aus Deutschland und Österreich gilt: Angebot binnen 24 Stunden, Erstmuster 2–5 Tage nach Wareneingang, je Display 6,00 € – 12,00 € je nach Artikelzahl und Sorten. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Richtwert 2026 6,00 € – 12,00 € je Display · je nach Artikelzahl und Sorten

Displays bestücken nach Planogramm bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Displays bestücken nach Planogramm: Displays für den Handel packen lassen – genau so, wie es das Planogramm zeigt

Was muss ein Planogramm enthalten, damit wir ohne Rückfrage bestücken? Für jede Ebene und jede Position die Artikelnummer, die Stückzahl und die Ausrichtung – also welche Seite der Verpackung nach vorn zeigt. Dazu gehört, wo Topschild, Preisschiene und Display-EAN sitzen und ob Artikel liegen oder stehen. Ein Foto des fertigen Displays ersetzt kein Planogramm, ergänzt es aber hervorragend. Die Tabelle unten zeigt, wie ein solches Planogramm für ein Mischdisplay auf der Viertelpalette aussehen kann. Wie Sie es selbst erstellen, erklärt der Ratgeber Planogramm und Bestückungsanweisung erstellen.

Ein-Sorten-Display oder Mischdisplay – was ändert sich an der Linie? Beim Ein-Sorten-Display greift jede Station immer in denselben Karton, das geht schnell und lässt kaum Verwechslungen zu. Beim Mischdisplay teilen wir die Sorten auf die Stationen auf: Jede Station setzt nur eine oder zwei Sorten, ihr Anteil am Planogramm hängt als Foto über dem Platz. So bleibt das Mischverhältnis auch nach hundert Displays stabil. Die Schütte oder Wühlbox ist der Sonderfall: Die Ware wird nicht einzeln platziert, sondern nach Stückzahl eingefüllt – gezählt wird trotzdem, per Stückzahl je Karton und Waage. Ein Viertelpalettendisplay mit drei Sorten ist bei uns der häufigste Fall.

Was passiert, wenn Ware fehlt oder das Planogramm nicht aufgeht? Dann halten wir an und fragen, statt zu improvisieren. Fehlt eine Sorte, bestücken wir nicht einfach mit einer anderen auf; wir melden die Fehlmenge und rechnen Ihnen vor, wie viele vollständige Displays mit dem vorhandenen Bestand möglich sind. Passt ein Artikel physisch nicht auf die vorgesehene Position – weil sich die Verpackung geändert hat oder der Tray zu flach ist –, zeigt das spätestens das Erstmuster, und Sie entscheiden über die Lösung. MHD und Charge dokumentieren wir je Display nach Ihrer Vorgabe (FIFO); Ware mit kürzerem MHD melden wir Ihnen, entscheiden aber nicht selbst.

Wie lange dauert das Bestücken, und was kostet es? Wir rechnen 6 Sekunden je Artikel: aus dem Umkarton nehmen, mit der Front nach vorn einsetzen, mitzählen. Ein Mischdisplay mit 72 Artikeln braucht damit 432 Sekunden allein für die Ware, dazu 30 Sekunden für Preisschiene oder Preisschilder. Zusammen mit Aufrichten, Sicherung und Filialetikett kommt es nach unserem Rechner auf rund 22 Minuten. Wie sich Artikelzahl und Sortenzahl auf den Preis auswirken, zeigt der Displayrechner; den Rahmen beschreibt die Hauptseite Displaybau und Displaybestückung.

Für welche Warengruppen bestücken wir nach Planogramm? Am häufigsten für Kosmetik und Drogerie mit vielen kleinen Artikeln, Preisschildern und Ländervarianten, für Süßwaren und Snacks mit Mischdisplays aus drei bis sechs Sorten und für Spielwaren und Saisonware, bei denen Artikel unterschiedlicher Größe auf einer Ebene stehen. Wir sind nicht GMP-zertifiziert. Wir übernehmen Sekundärverpackung und Musterkonfektion nach Ihrer Vorgabe – mit digitaler Chargenführung und 100 % Ausgangskontrolle. Aufgerichtet wird vorher an derselben Linie – Details unter Displays aufrichten und kleben; wohin die fertigen Displays gehen, regelt die Filialkommissionierung.

Welche Displayarten gehören dazu?

Wie gehen wir vor?

  1. Planogramm in Stationen zerlegen, Stückliste und Verteilliste abgleichen

    Aus dem Planogramm entsteht je Station eine Anweisung mit Foto: welche Sorten, wie viele Stück, welche Position, welche Seite nach vorn. Stückliste und Verteilliste zeigen, wie viele Displays je Variante gebraucht werden – daraus ergibt sich die Warenmenge je Sorte, die wir mit Ihren Lieferungen abgleichen.

  2. Wareneingang je Sorte mit Zählung, MHD und Foto

    Jede Lieferung wird je Artikelnummer gezählt, MHD und Charge werden erfasst, Kartons und Paletten fotografiert. Reicht eine Sorte nicht für die geplante Zahl an Displays, wissen Sie es am Tag des Eingangs.

  3. Erstmuster je Variante, Fotos von allen Seiten

    Für jede Variante – etwa Deutschland und Österreich oder zwei Mischverhältnisse – entsteht ein eigenes Erstmuster. Die Fotos zeigen jede Ebene von vorn und von oben, damit Sie Front, Reihenfolge und Füllhöhe prüfen können, bevor die Serie beginnt.

  4. Musterabgleich alle 50 Displays und Zählkontrolle am Ende

    Alle 50 Displays legt die Schichtleitung die Freigabefotos neben ein fertiges Display und zählt jede Ebene nach. Die letzte Station prüft jedes Display: alle Positionen belegt, richtige Variante, Preisschilder und Display-EAN an der vorgesehenen Stelle.

Welche Planogramm-Regeln entscheiden, ob ein Display im Markt gut aussieht?

Die wichtigste Regel ist die Front: Jeder Artikel zeigt mit der Verkaufsseite nach vorn, Schriftzüge stehen aufrecht, bei liegenden Artikeln zeigt der Deckel in dieselbe Richtung. Die zweite ist das Gewicht – schwere Artikel gehören nach unten, damit der Schwerpunkt tief liegt und der oberste Tray nicht nachgibt. Die dritte ist das Mischverhältnis: Legt das Planogramm fest, dass je Display 24 Stück jeder Sorte enthalten sind, bleibt es dabei, auch wenn eine Sorte schneller zur Neige geht. Viele Planogramme wechseln die Sorten je Ebene diagonal, damit jede Sorte auf jeder Höhe einmal vorn steht; das ist für den Abverkauf klug und für die Linie anspruchsvoll, weil jede Station mit Tray-Nummer arbeiten muss. Wir bauen die Arbeitsanweisungen deshalb je Ebene auf, nicht je Sorte.

Ländervarianten für Deutschland und Österreich unterscheiden sich oft nur in Details: ein anderes Topschild, eine andere Preisschiene, eine andere Display-EAN, manchmal ein anderes Mischverhältnis. Genau diese Details sind die typische Verwechslungsquelle. Wir bestücken Varianten deshalb nie gleichzeitig an einer Linie, sondern nacheinander in getrennten Blöcken, mit eigener Arbeitsanweisung und eigenem Erstmuster. Zubehör der jeweils anderen Variante wird zwischen den Blöcken aus dem Linienbereich entfernt, und die Filialetiketten ordnen wir erst zu, wenn ein Block vollständig kontrolliert ist. Wie sich Varianten im Zeitplan einplanen lassen, beschreibt der Ratgeber Mischdisplays und Ländervarianten DE/AT.

Wie sieht ein Planogramm aus?

Planogramm-Muster: Viertelpalettendisplay Mischdisplay „Herbstaktion“ – 4 Trays, 72 Artikel (Beispielangaben)
EbenePosition linksPosition MittePosition rechtsArtikel je Ebene
TopschildHeader „Herbstaktion“, Motiv nach vorn–
Tray 1 (oben)Sorte A · 6 StückSorte B · 6 StückSorte C · 6 Stück18
Tray 2Sorte A · 6 StückSorte B · 6 StückSorte C · 6 Stück18
Tray 3Sorte B · 6 StückSorte C · 6 StückSorte A · 6 Stück18
Tray 4 (unten)Sorte C · 6 StückSorte A · 6 StückSorte B · 6 Stück18
SockelPreisschiene vorn, Display-EAN rechts unten–
72 Artikel je Display: je 24 × Sorte A, B, C · Front nach vorn · MHD der Charge auf dem Lieferschein

Wer liefert was?

Wer liefert was für die Displayaktion?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Display-Zuschnitte (Sockel, Trays, Topschild, Einleger)Kunde – flach auf Paletten von Ihrem DisplayherstellerWareneingang mit Zählung und Foto, beschädigte Bögen gemeldet
Reserve-ZuschnitteKunde, Richtwert 2–3 %Ersatz für Bögen mit Transport- oder Stanzschäden
Ware (Sekundärverpackung)Kunde – aus Ihrem Werk oder von Ihrem LieferantenZählung je Artikel, MHD und Charge erfasst
Planogramm, Stückliste, VerteillisteKunde – oder gemeinsam mit uns erstelltArbeitsanweisung mit Foto je Station
Preisschilder, Preisschienen, Display-EAN, AktionsaufkleberKundenach Vorgabe am Display angebracht
Stretchhauben, Kantenschutz, UmreifungsbandAPOOL – oder Kundebei Beschaffung durch APOOL +8 % auf die Arbeit
Europaletten, Umkartons für ThekendisplaysKunde – oder APOOL mit BelegDisplay-Paletten kommen meist mit den Zuschnitten

Aus der Praxis

Ein Hersteller von Drogerieartikeln aus dem südlichen Wiener Umland brachte zum Frühjahr eine neue Pflegeserie in den Handel: 360 Mischdisplays auf der Viertelpalette mit vier Trays und 72 Artikeln in drei Sorten, davon 220 Displays für Deutschland und 140 für Österreich mit eigenem Topschild und eigener Display-EAN. Die Ware kam auf 18 Paletten aus dem Werk, die Zuschnitte auf vier Paletten vom Displayhersteller. Für jede Variante ging ein Erstmuster mit Fotos aller Ebenen hinaus; bei der deutschen Variante verschob der Kunde eine Sorte vom obersten in den zweiten Tray. Bestückt wurde in zwei getrennten Blöcken, zuerst die österreichischen Displays, dann die deutschen. Für das Zuordnen der Variante setzt unser Rechner 20 Sekunden je Display zusätzlich an; das Modell ergibt rund 6,37 € je Display für die Arbeit und für die Strecke nach Wiener Neudorf (164 km) und zurück etwa 2.928 €.

Kalkulationsbeispiel Richtwert 2026

Mischdisplay Viertelpalette, 4 Trays, 72 Artikel in 3 Sorten, Varianten DE/AT · Zuschnitte und Ware aus Wiener Neudorf, bestückt in Slavonice

  1. Anzahl Displays360 Displays
  2. 1 × Wareneingang und Kontrolle180 s
  3. 1 × Sockel aufrichten120 s
  4. 4 × Tray / Zwischenboden à 40 s160 s
  5. 1 × Topschild / Seitenflügel45 s
  6. 1 × Preisschiene / Preisschilder30 s
  7. 1 × Sichern und umreifen180 s
  8. 1 × Filialetikett, Lieferschein60 s
  9. 1 × Auf Palette setzen90 s
  10. 72 × Artikel einsetzen à 6 s432 s
  11. 1 × Sonstiges je Display20 s
  12. Sekunden je Display1.317 s
  13. Arbeitsstunden131,70 h × 16,50 €
  14. Arbeit2.173 €
  15. Rüstpauschale (Erstmuster, Linienaufbau)120 €
  16. Bestückung je Display6,37 €
  17. Transport hin und zurück (90 Paletten, 164 km)2.928 €
  18. Gesamt netto5.221 € = 14,50 € je Display
  19. Laufzeit bei 2.000 h/Tagunter einem Arbeitstag nach Freigabe des Erstmusters

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Zuschnitte und Ware beigestellt; verbindlich wird die am Erstmuster gemessene Zeit. Eigene Aktion im Displayrechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Bestücken nach Planogramm rechnen wir je Display ab, meist zusammen mit Aufrichten und Sicherung: 6,00 € – 9,50 € für Viertel- und Halbpalettendisplays, 9,00 € – 12,00 € für Palettendisplays mit 100 bis 200 Artikeln. Den Ausschlag geben Artikelzahl, Zahl der Sorten und Varianten sowie Preisschilder je Position. Je Auftrag kommt die Rüstpauschale von 60 € – 180 € hinzu, bei mehreren Varianten je Variante ein Erstmuster. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Ob ein Regionaltest mit einer Variante oder eine länderübergreifende Aktion mit mehreren – wir bestücken vom Musterlauf bis zur Großserie nach demselben Planogramm-Verfahren.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Vorlaufzeit

  1. Angebotbinnen 24 Stunden nach Planogramm oder Foto, Menge und Varianten
  2. Zuschnitte und Ware bei unsAbholung in 24 Stunden gebucht, Zählung je Sorte am Eingangstag
  3. Erstmusterje Variante, 2–5 Tage nach Wareneingang
  4. Serie und Versand5–15 Arbeitstage, dann 1–2 Tage bis zum Empfänger

Displays und Ware am besten drei Wochen ab Wareneingang vor dem Aktionsstart einplanen · Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was Sie liefern

Sie liefern das Planogramm (oder ein Foto des fertigen Displays, aus dem wir es gemeinsam ableiten), die Stückliste, die Ware je Sorte in Sekundärverpackung aus Ihrem Werk oder von Ihren Lieferanten, Preisschilder, Preisschienen, Display-EAN und Aktionsaufkleber. Die Zuschnitte kommen vom Displayhersteller Ihrer Wahl.

Ware, die nach der Serie übrig bleibt, zählen wir je Sorte und melden Menge, MHD und Charge. Restware nach der Serie schicken wir an Sie zurück, lagern sie im Abruflager ein oder sondern sie nach Ihrer Vorgabe aus.

Displaylinie und Ausstattung

  • Bestückungslinien mit 4–6 Stationen
  • Planogramm-Tafel am Linienanfang
  • Arbeitsanweisung mit Foto je Station und Ebene
  • Tischwaagen für die Zählkontrolle bei Schütten
  • Getrennte Linienbereiche für Ländervarianten
  • Digitale Erfassung von MHD und Charge je Display

Ausstattung an allen Standorten

Fragen zu Displays bestücken nach Planogramm

Wie viel kostet ein Mischdisplay mit 72 Artikeln mehr als eines mit 36?

Nach unserem Rechner 216 Sekunden Arbeit mehr, weil jeder Artikel mit 6 Sekunden angesetzt ist. Mit dem Stundensatz des Rechners (16,50 €) entspricht das ungefähr 0,99 € mehr je Display – Richtwert 2026. Mehr Sorten erhöhen den Aufwand zusätzlich, weil die Linie feiner aufgeteilt werden muss.

Können Sie Displays für Deutschland und Österreich im selben Auftrag bestücken?

Ja, als getrennte Varianten mit eigenem Erstmuster und nacheinander an der Linie. Die Verteilliste nennt, wie viele Displays je Variante an welchen Empfänger gehen; die Filialetiketten ordnen wir erst nach der Endkontrolle eines Blocks zu.

Wird jedes Display gezählt oder nur stichprobenartig?

Jedes. Die letzte Station prüft vor dem Sichern jede Position auf Belegung und Variante; zusätzlich zählt die Schichtleitung alle 50 Displays jede Ebene nach und vergleicht mit den Freigabefotos. Dass nie ein Display falsch bestückt wird, verspricht kein seriöser Dienstleister – wir sichern dagegen den Weg dorthin ab: Erstmuster mit Fotofreigabe, Vergleich mit dem Muster alle 50 Displays, Endkontrolle jedes Displays und Fotos von Wareneingang und Paletten.

Weiterlesen im Ratgeber

Displays bestücken nach Planogramm anfragen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Displayart, Anzahl und Aktionstermin: Sie bekommen Preis je Display, Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

Anrufen Anfrage