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Leistungen · Displaybau & Displaybestückung

Aktionswellen mit Abruflager: Displays einmal bestücken, in mehreren Terminen ausliefern

Wir bestücken Displays für mehrere Aktionstermine oder mehrere Handelsketten in einem Durchgang, lagern sie bis zum Abruf ein und kommissionieren und versenden sie je Welle nach Ihrer Verteilliste. Für Hersteller und Agenturen aus Deutschland und Österreich heißt das: eine Serie, ein Erstmuster, mehrere Liefertermine. Für einen Stellplatz im Abruflager rechnen Sie monatlich mit 7,50 € – 11,00 €, für jedes Ein- oder Auslagern einer Palette mit 4,00 € – 7,00 €; die Displays selbst rechnen wir je Display ab, das Angebot kommt binnen 24 Stunden. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Richtwert 2026 7,50 € – 11,00 € je Palette und Monat · Abruflager; Displays selbst je Display

Aktionswellen: vorproduzieren, lagern, abrufen bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Aktionswellen: vorproduzieren, lagern, abrufen: Aktionsdisplays fertig machen lassen und erst dann abrufen, wenn der Handel sie braucht

Wann lohnt es sich, Displays vorzuproduzieren? Immer dann, wenn eine Aktion nicht an einem einzigen Tag in allen Märkten startet. Das ist häufiger, als man denkt: Verschiedene Handelsketten platzieren dieselbe Aktion in unterschiedlichen Wochen, ein Händler rollt sie in Regionen nacheinander aus, oder die Saison hat mehrere Höhepunkte – etwa Herbst, Nikolaus und die letzten Tage vor Weihnachten. Statt dreimal Zuschnitte, Ware und Linie aufzubauen, laufen alle Displays in einer Serie mit einem Erstmuster. Danach entscheidet die Verteilliste je Welle, was wann rausgeht. Das Vorgehen beschreibt ausführlich der Ratgeber Aktionswellen: Displays vorproduzieren und abrufen.

Was kostet das Abruflager? Jeder belegte Stellplatz schlägt monatlich mit 7,50 € – 11,00 € zu Buche; bewegt wird eine Palette für 4,00 € – 7,00 €, beim Einlagern wie beim Auslagern. Wie viele Plätze Sie brauchen, hängt an der Displayart: Ein Palettendisplay belegt einen Platz, zwei Halbpalettendisplays teilen sich einen, vier Viertelpalettendisplays ebenfalls, und Thekendisplays im Umkarton kommen auf rund 40 Stück je Platz. 800 Viertelpalettendisplays belegen also 200 Plätze, ein Monat Lager kostet dafür 1.500 € – 2.200 €. Ihre Displaykosten zeigt der Displayrechner.

Wo und wie lagern die Displays? Gesichert und fertig beschriftet oder neutral – je nachdem, ob die Empfänger schon feststehen. Displays bauen wir vor allem in Moravská Třebová und Bludov auf – zusammen über 900 Palettenplätze inklusive externem Lager. In Bludov stehen Displaylinien und Abruflager unter einem Dach, sodass fertige Paletten ohne zusätzlichen Transport eingelagert werden. Die Lagerung erfolgt trocken und nicht gestapelt, damit Wellpappe und Hauben unverändert bleiben. Wer Ware ohne Displays lagern oder einzeln versenden möchte, liest mehr auf der Hubseite Lagerung in Tschechien von APOOL WERKE.

Was geschieht mit Mindesthaltbarkeit und Charge, wenn Displays lagern? Die Zeit im Lager läuft von der Haltbarkeit ab – bei Süßwaren und Snacks und Tiernahrung ist das der wichtigste Planungspunkt. MHD und Charge dokumentieren wir je Display nach Ihrer Vorgabe (FIFO); Ware mit kürzerem MHD melden wir Ihnen, entscheiden aber nicht selbst. Weil wir MHD und Charge je Display erfasst haben, lässt sich bei jeder Welle sagen, welche Displays zuerst gehen sollten. Für Spielwaren und Saisonware ohne Haltbarkeitsdatum zählt eher der Termin: Weihnachtsaktionen planen wir ab Juni.

Wie wird eine Welle abgerufen? Sie schicken die Verteilliste der Welle mit Empfängern, Mengen und Anlieferfenstern. Wir lagern die Paletten aus, ordnen – falls noch nicht geschehen – Filialetiketten und Lieferscheine je Empfänger zu, fotografieren jede Palette und übergeben sie der Partnerspedition, die binnen 24 Stunden gebucht wird. Der Transport dauert 1–2 Tage. Wie Displays je Empfänger zusammengestellt werden, beschreibt Filialkommissionierung und Verteilung; wie sie für längere Standzeiten gesichert werden, Transportsicherung und Palettierung. Die Grundleistung steht unter Displaybau und Displaybestückung.

Welche Displayarten gehören dazu?

Wie gehen wir vor?

  1. Wellenplan aus Planogramm, Stückliste und Verteillisten

    Neben Planogramm und Stückliste brauchen wir für jede Welle eine Verteilliste – oder zumindest die geplanten Mengen je Welle, wenn die Empfänger noch nicht feststehen. Daraus entsteht ein Wellenplan: welche Displays in welcher Reihenfolge bestückt, wie viele neutral gelagert und wie viele sofort beschriftet werden.

  2. Wareneingang mit Zählung, MHD und Foto je Lieferung

    Zuschnitte, Ware und Zubehör werden je Lieferung gezählt und fotografiert, bei Ware mit Haltbarkeit zusätzlich MHD und Charge erfasst. So lässt sich später jedes gelagerte Display einer Charge zuordnen.

  3. Ein Erstmuster für alle Wellen, von allen Seiten fotografiert

    Das Erstmuster gilt für die ganze Serie, auch wenn die Wellen Wochen auseinanderliegen. Wir fotografieren es von allen Seiten und legen die Fotos zum Auftrag, damit jede Welle gegen dasselbe freigegebene Muster geprüft wird.

  4. Fotokontrolle alle 50 Displays, Endkontrolle vor jeder Welle

    Während der Serie gilt der Abgleich alle 50 Displays. Vor jeder Auslagerung sehen wir die Paletten der Welle noch einmal an: Haube unversehrt, Kantenschutz vollständig, Zahl der Displays je Empfänger laut Liste. Jede ausgehende Palette wird fotografiert.

Wie plant man Aktionswellen – und was passiert mit den Restmengen?

Ein Wellenplan beginnt beim spätesten Termin, nicht beim ersten. Alle Displays werden in einer Serie gefertigt, deshalb müssen Zuschnitte und Ware für sämtliche Wellen vor der ersten Welle bei uns sein – 2–3 Wochen vor dem ersten Liefertermin. Die erste Welle wird oft gleich nach der Serie verschickt, spätere Wellen bleiben im Abruflager. Sinnvoll ist, für jede Welle einen Abrufstichtag festzulegen, an dem die Verteilliste stehen muss; wir empfehlen einige Arbeitstage vor dem gewünschten Liefertermin, damit Auslagerung, Zuordnung und Avisierung ohne Hektik laufen. Unterscheiden sich die Wellen im Inhalt – etwa andere Preisschilder für die zweite Kette –, planen wir sie als eigene Varianten mit eigenem Erstmuster, auch wenn sie in derselben Serie laufen.

Nach jeder Welle melden wir den Bestand: wie viele Displays noch lagern, getrennt nach Variante, MHD und Charge, und wie viele Palettenplätze sie belegen. So sehen Sie früh, ob die letzte Welle aufgeht oder ob Displays übrig bleiben, weil Märkte weniger abgenommen haben als geplant. Für Restmengen gibt es drei Wege: eine zusätzliche Nachlieferwelle an Märkte mit gutem Abverkauf, die Rücksendung an Sie oder die Auflösung nach Ihrer Vorgabe. Welcher Weg der richtige ist, entscheiden Sie – wir liefern die Zahlen und die Fotos dazu.

Wie sieht eine Verteilliste aus?

Verteilliste – Muster (Beispielzahlen, Empfänger anonymisiert)
EmpfängerArtPLZ / OrtDisplaysPalettenAnlieferfensterEtikett
Zentrallager NordZentrallager3xxxx9624 Viertel auf 6 EPDi 6–10 Uhr, avisiertNVE/SSCC je Palette
Zentrallager WestZentrallager4xxxx12832 Viertel auf 8 EPMi 6–10 Uhr, avisiertNVE/SSCC je Palette
Cross-Docking SüdCross-Docking8xxxx6416 Viertel auf 4 EPDo 7–12 UhrFilialetikett je Display
Markt 0417Direktbelieferung6xxxx2StückgutMo–Fr 7–11 UhrFilialetikett + Lieferschein
Summe29018 Europalettenplätze + StückgutPalettenfoto je Empfänger

Wer liefert was?

Wer liefert was für die Displayaktion?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Display-Zuschnitte (Sockel, Trays, Topschild, Einleger)Kunde – flach auf Paletten von Ihrem DisplayherstellerWareneingang mit Zählung und Foto, beschädigte Bögen gemeldet
Reserve-ZuschnitteKunde, Richtwert 2–3 %Ersatz für Bögen mit Transport- oder Stanzschäden
Ware (Sekundärverpackung)Kunde – aus Ihrem Werk oder von Ihrem LieferantenZählung je Artikel, MHD und Charge erfasst
Planogramm, Stückliste, VerteillisteKunde – oder gemeinsam mit uns erstelltArbeitsanweisung mit Foto je Station
Preisschilder, Preisschienen, Display-EAN, AktionsaufkleberKundenach Vorgabe am Display angebracht
Stretchhauben, Kantenschutz, UmreifungsbandAPOOL – oder Kundebei Beschaffung durch APOOL +8 % auf die Arbeit
Europaletten, Umkartons für ThekendisplaysKunde – oder APOOL mit BelegDisplay-Paletten kommen meist mit den Zuschnitten

Aus der Praxis

Ein Spielwarenanbieter aus Oberfranken wollte sein Weihnachtssortiment in drei Wellen platzieren: 320 Displays Mitte Oktober, 280 Mitte November und 200 Anfang Dezember, zusammen 800 Viertelpalettendisplays mit Sockel, drei Trays, Topschild und 60 Artikeln. Die Planung begann im Juni, Zuschnitte und Ware waren Ende August in Tschechien. Die Serie lief im September in einem Durchgang, die erste Welle ging direkt nach der Endkontrolle an zwei Zentrallager. Die übrigen Displays warteten gesichert in Bludov – nach der ersten Welle auf 120 Palettenplätzen, nach der zweiten auf 50. Bei je einem Monat Abstand ergibt das 170 Palettenplatz-Monate, also 1.275 € – 1.870 € Lagergeld. Für die Arbeit selbst zeigt unser Rechnermodell rund 5,44 € je Display, für die Strecke nach Bayreuth (142 km) und zurück etwa 6.384 €.

Kalkulationsbeispiel Richtwert 2026

Viertelpalettendisplay Spielwaren: Sockel, 3 Trays, Topschild, 60 Artikel, drei Wellen · Zuschnitte und Ware aus Bayreuth, bestückt in Záchlumí

  1. Anzahl Displays800 Displays
  2. 1 × Wareneingang und Kontrolle180 s
  3. 1 × Sockel aufrichten120 s
  4. 3 × Tray / Zwischenboden à 40 s120 s
  5. 1 × Topschild / Seitenflügel45 s
  6. 1 × Sichern und umreifen180 s
  7. 1 × Filialetikett, Lieferschein60 s
  8. 1 × Auf Palette setzen90 s
  9. 60 × Artikel einsetzen à 6 s360 s
  10. Sekunden je Display1.155 s
  11. Arbeitsstunden256,70 h × 16,50 €
  12. Arbeit4.235 €
  13. Rüstpauschale (Erstmuster, Linienaufbau)120 €
  14. Bestückung je Display5,44 €
  15. Transport hin und zurück (200 Paletten, 142 km)6.384 €
  16. Gesamt netto10.739 € = 13,42 € je Display
  17. Laufzeit bei 2.000 h/Tagunter einem Arbeitstag nach Freigabe des Erstmusters

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Zuschnitte und Ware beigestellt; verbindlich wird die am Erstmuster gemessene Zeit. Eigene Aktion im Displayrechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Abgerechnet werden zwei Dinge getrennt: die Displays je Stück – 6,00 € – 9,50 € für Viertel- und Halbpaletten, 9,00 € – 12,00 € für Palettendisplays, 3,50 € – 5,50 € für Thekendisplays – und das Abruflager mit monatlich 7,50 € – 11,00 € pro belegtem Stellplatz, zuzüglich 4,00 € – 7,00 € für jede Palettenbewegung beim Ein- oder Auslagern. Die Rüstpauschale von 60 € – 180 € fällt nur einmal an, weil alle Wellen in einer Serie laufen. Transport wird je Welle berechnet. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Zwei kleine Wellen für einen Regionaltest oder fünf bundesweite Termine – das Verfahren gilt vom Musterlauf bis zur Großserie.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Vorlaufzeit

  1. Angebotbinnen 24 Stunden nach Wellenplan und Displayart
  2. Zuschnitte und Ware für alle Wellen bei uns2–3 Wochen vor der ersten Welle, Spedition binnen 24 Stunden gebucht
  3. Erstmustereinmal für alle Wellen, 2–5 Tage nach Wareneingang
  4. Serie, Lager und AbrufSerie in 5–15 Arbeitstagen, je Welle 1–2 Tage Transport nach Abruf

Displays und Ware am besten drei Wochen ab Wareneingang vor dem Aktionsstart einplanen · Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was Sie liefern

Sie liefern Zuschnitte (über Ihren Displayhersteller) und Ware für alle Wellen auf einmal, dazu Planogramm, Stückliste und einen Wellenplan mit Mengen je Termin. Die Verteilliste jeder Welle kann später folgen – spätestens zum vereinbarten Abrufstichtag.

Restware nach der Serie schicken wir an Sie zurück, lagern sie im Abruflager ein oder sondern sie nach Ihrer Vorgabe aus. Den Bestand nach jeder Welle melden wir mit Zahl, Variante, MHD und Palettenplätzen.

Displaylinie und Ausstattung

  • Abruflager mit Displaylinien am selben Standort in Bludov
  • Trockene, ebenerdige Stellplätze ohne Stapeln
  • Digitale Bestandsführung je Welle, Variante und Charge
  • Palettenfoto-Platz bei Ein- und Auslagerung
  • Gabelstapler, Akkustapler, Scherenhubwagen
  • rund 1.700 Palettenplätze an 7 Standorten

Ausstattung an allen Standorten

Fragen zu Aktionswellen: vorproduzieren, lagern, abrufen

Was kostet es, 400 Viertelpalettendisplays drei Monate zu lagern?

400 Viertelpalettendisplays belegen 100 Palettenplätze. Drei Monate kosten damit 2.250 € – 3.300 €, dazu Ein- und Auslagerung von 400 € – 700 € je Bewegung aller Paletten – Richtwert 2026. Leert sich das Lager in Wellen, sinkt der Betrag entsprechend.

Wie kurzfristig kann eine Welle abgerufen werden?

Liegt die Verteilliste vor und sind die Displays schon beschriftet, bereiten wir die Auslagerung sofort vor; die Spedition wird binnen 24 Stunden gebucht, der Transport dauert 1–2 Tage. Müssen Filialetiketten noch zugeordnet werden, planen Sie einige Arbeitstage mehr ein.

Können die Wellen unterschiedliche Preisschilder oder Topschilder haben?

Ja, als eigene Varianten mit eigenem Erstmuster. Am günstigsten ist es, wenn nur Preisschilder wechseln und das Display sonst gleich bleibt – dann bestücken wir die Grundausstattung einheitlich und bringen die Preisschilder je Welle an.

Weiterlesen im Ratgeber

Aktionswellen: vorproduzieren, lagern, abrufen anfragen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Displayart, Anzahl und Aktionstermin: Sie bekommen Preis je Display, Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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