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Displayarten · Displays aufrichten und bestücken

Thekendisplay: klein, zahlreich, sauber im Umkarton

Ein Thekendisplay steht an Kasse, Theke oder im Regal und nimmt meist rund 12 Artikel auf. Wir rechnen etwa 447 Sekunden je Display – aufrichten, bestücken, Topschild, in den Umkarton. Der Richtwert liegt bei 3,50 € – 5,50 € je Display (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Große Stückzahlen verlassen unsere Hallen in Tschechien gesammelt, rund 40 Umkartons je Palette.

Richtwert 2026 3,50 € – 5,50 € je Display · rund 447 s je Display bei 12 Artikeln (Voreinstellung im Displayrechner) · Umkarton nach Vorgabe

Was ist ein Thekendisplay (Counter-Display) und wofür wird es eingesetzt?

Das Thekendisplay – im Handel oft Counter-Display genannt – ist ein kleiner Aufsteller aus Wellpappe oder Karton, der auf eine Ladentheke, in die Kassenzone oder direkt ins Regal gestellt wird. Die Grundfläche ist so klein, dass der Markt es mit einer Hand trägt. Es kommt nicht auf eigener Palette, sondern in einem Umkarton, dessen Maß Ihr Displayhersteller oder Ihre Vorgabe festlegt.

Verwendet wird es für Impulsartikel: Lippenpflege, Kaugummi, Batterien, Minis und Probiergrößen, kleine Spielzeuge, Schlüsselanhänger, Tierleckerlis. Bei solchen Aktionen gehen die Stückzahlen oft in die Tausende, weil jede Filiale mehrere Displays erhält. Den Begriff erläutert unser Lexikon-Eintrag.

Aus welchen Bauteilen besteht es, und wie wird es aufgerichtet und bestückt?

Ein Thekendisplay besteht aus einem Grundkörper, der aus dem Zuschnitt aufgefaltet wird und oft ohne Kleber hält (120 s inklusive Einlegeboden), und einem Topschild oder einer Rückwand, die in einen Schlitz gesteckt wird (45 s). Manche Modelle haben einen Deckel, der für den Transport geschlossen und im Markt abgerissen wird – hier prüfen wir, dass die Aufreißlasche unverletzt bleibt.

Die 12 Artikel setzen wir mit je 6 Sekunden ein, Motiv nach vorn, Reihen gleich hoch. Dann folgt der Umkarton (30 s): Display hinein, Karton schließen. Mit dem anteiligen Wareneingang (180 s) ergibt das 447 Sekunden. Für Thekendisplays gilt ein Einstiegspreis von 3,50 € je Display, weil Wareneingang, Zählung und Fotodokumentation auch beim kleinsten Display anfallen.

Wie viele Sekunden kostet ein Display?

Voreinstellung im Displayrechner für Thekendisplay (Counter-Display)
ArbeitsschrittAnzahlSekunden
Wareneingang und Kontrolle1180 s
Sockel aufrichten1120 s
Topschild / Seitenflügel145 s
In Umkarton packen130 s
Artikel einsetzen1272 s
Summe je Display447 s ≈ 2,05 € Arbeit

Wie wird es gesichert und palettiert?

Das Thekendisplay braucht keine Stretchhaube, der Umkarton schützt es. Die Umkartons werden auf Europaletten im Verband gestapelt, rund 40 je Palette, anschließend mit Kantenschutz, Folie und Umreifung gesichert. Soll jeder Markt einzeln beliefert werden, bekommt jeder Umkarton sein Filialetikett und die Kartons werden je Empfänger zusammengestellt. Die Stapelhöhe folgt der Vorgabe des Handels.

Wie wird kontrolliert?

Beim Erstmuster fotografieren wir das bestückte Display von vorn und von oben sowie den geschlossenen Umkarton. Weil die Stückzahlen hoch sind, arbeitet die Linie mit Zähltabletts: Die Artikel für ein Display liegen vorgezählt bereit, ein leerer Tablettplatz zeigt, dass alles eingesetzt ist. Nach jeweils 50 Displays öffnet die Schichtleitung einen Umkarton und vergleicht mit dem Muster. Wir sind nicht GMP-zertifiziert. Wir übernehmen Sekundärverpackung und Musterkonfektion nach Ihrer Vorgabe – mit digitaler Chargenführung und 100 % Ausgangskontrolle.

Was liefern Sie dafür?

Sie liefern die Zuschnitte der Thekendisplays, die Ware, Topschilder oder Rückwände und – wenn nicht vom Displayhersteller beigelegt – die Umkartons. Dazu das Planogramm (welcher Artikel wohin, wie viele) und die Angabe, ob die Umkartons ein Filialetikett oder nur eine Artikelkennzeichnung erhalten sollen.

Häufige Fehler am Display – und was wir dagegen tun

  • Ein Artikel fehlt – vorgezählte Tabletts zeigen jede Lücke vor dem Schließen.
  • Motiv zeigt zur Rückwand – das Foto der Arbeitsanweisung zeigt die Frontreihe.
  • Aufreißlasche beschädigt – der Deckel wird nur an den vorgesehenen Laschen geschlossen.
  • Umkarton ohne Kennzeichnung – jeder Karton wird vor dem Palettieren auf Etikett geprüft.
  • Kartons zu hoch gestapelt – die Lagenzahl je Palette steht im Freigabeprotokoll.

Wo unsere Arbeit endet: Wie viele Thekendisplays eine Filiale erhält und wo sie im Markt stehen, legen Sie mit dem Handel fest.

Typische Aktionen und Produkte

Aktion oder ProduktWorauf es ankommt
Lippenpflegestifte in mehreren Farbengleich viele je Farbe, Kappen nach oben
Kaugummi an der Kassehohe Stückzahl, vorgezählte Tabletts
Batterien im BlisterMotiv nach vorn, Topschild gesteckt
Mini-Leckerlis für HundeBeutel aufrecht, Deckel zum Aufreißen

Aus der Praxis

Ein Kosmetikhersteller aus dem Hamburger Umland ließ 1.500 Thekendisplays mit Lippenpflege bestücken, je Display 12 Stifte in drei Farben. Für das Ausrichten der Farbreihen kamen 20 Sekunden dazu, zusammen 467 Sekunden je Display und rund 195 Stunden Arbeit. Rechnerisch lag die Arbeit unter dem Einstiegspreis, deshalb galten 3,50 € je Display (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Die Umkartons gingen auf 38 Paletten an ein Zentrallager in Norddeutschland.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Fragen zum Theke

Was kostet ein Thekendisplay?

3,50 € – 5,50 € je Display (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). 3,50 € ist der Einstiegspreis, auch wenn die reine Arbeitszeit darunter liegt.

Wie viele Thekendisplays passen auf eine Palette?

Rund 40 im Umkarton – je nach Kartonmaß und erlaubter Stapelhöhe.

Bestücken Sie auch Kosmetik-Thekendisplays?

Ja, mit verpackter Ware nach Ihrer Vorgabe; Chargen und MHD dokumentieren wir je Display.

In welchen Leistungen kommt diese Displayart vor?

Mehr dazu im Ratgeber

Theke bestücken lassen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Displayart, Anzahl und Aktionstermin: Sie bekommen Preis je Display, Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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