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Leistungen · Displaybau & Displaybestückung

Filialkommissionierung und Verteilung: jedes Display zum richtigen Empfänger, mit eigenem Lieferschein

Wir kommissionieren fertige Displays nach der Verteilliste des Handels: je Empfänger zusammengestellt, mit Filialetikett, Lieferschein je Empfänger und NVE/SSCC-Etikett nach Vorgabe, avisiert und über Partnerspeditionen an Zentrallager, Cross-Docking-Punkte oder direkt in die Märkte in Deutschland und Österreich geliefert. Das Angebot kommt binnen 24 Stunden, die Abholung wird binnen 24 Stunden gebucht, der Transport dauert 1–2 Tage. Die Verteilung ist Teil des Displaypreises von 3,50 € – 12,00 €. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Richtwert 2026 3,50 € – 12,00 € je Display · Filialetikett und Lieferschein je Empfänger

Filialkommissionierung und Verteilung bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Filialkommissionierung und Verteilung: eine Firma, die unsere Displays bestückt und gleich an jede Filiale verteilt

Was heißt „je Filiale kommissionieren“ bei Displays? Ein fertiges Display bekommt eine Adresse. Die Verteilliste sagt, wie viele Displays welcher Variante an welchen Empfänger gehen und wann sie dort sein müssen. Wir ordnen jedem Display sein Filialetikett zu, fassen die Displays eines Empfängers auf Paletten zusammen, erstellen den Lieferschein je Empfänger und fotografieren jede Palette vor der Verladung. Die Tabelle unten zeigt, wie eine solche Liste aussehen kann – mit Zentrallagern, einem Cross-Docking-Punkt und einem einzelnen Markt. Wie Sie die Liste aufbauen, erklärt der Ratgeber Verteilliste und Lieferschein je Markt.

Welche Papiere und Kennzeichen hängen am Display? Das Filialetikett mit Empfänger und Marktnummer, der Lieferschein je Empfänger und – wenn der Handel es verlangt – das NVE/SSCC-Etikett je Palette. Unser Rechner setzt dafür 60 Sekunden je Display an. Palettenhöhe, Gewicht je Display, Display-EAN, NVE/SSCC-Etikett, Avisierung und Anlieferfenster richten sich nach der Vorgabe Ihres Handelspartners – wir setzen sie um, legen aber keine eigenen Grenzwerte fest. Die Filialetiketten kommen als Datei von Ihnen oder vom Handel; wir ordnen sie erst nach der Endkontrolle zu, damit ein Display mit falscher Variante nicht versehentlich eine Adresse bekommt.

Wie wird die Abholung organisiert? Über Partnerspeditionen – eigene Fahrzeuge haben wir nicht. Gebucht wird binnen 24 Stunden: als Stückgut je Palette für einzelne Märkte oder als Komplett-LKW mit 33 Europalettenplätzen für Zentrallager. Avisierung und Anlieferfenster richten sich nach dem Empfänger; die Fahrt dauert 1–2 Tage. EU-Binnenmarkt – kein Zoll, keine Ausfuhranmeldung; Lieferschein und Pro-forma-Rechnung für den Warenverkehr genügen. Was das Zentrallager bei der Ankunft erwartet, steht im Ratgeber Anlieferung im Zentrallager: Display-Paletten und Avisierung; wie APOOL WERKE Transporte grundsätzlich abwickelt, beschreibt die Seite Transport und Abholung auf apool.de.

Welche Displayarten eignen sich für die Direktbelieferung? Vor allem kleine: Das Thekendisplay im Umkarton und das Regaltray reisen als Stückgut oder Paket gut, auch wenn ein Markt nur ein oder zwei davon bekommt. Viertelpalettendisplays gehen meist gebündelt ins Zentrallager und werden dort auf die Filialtouren verteilt; Palettendisplays fahren fast immer über ein Zentrallager oder einen Cross-Docking-Punkt. Typisch direkt beliefert werden Fachhandel, Baumärkte und Märkte ohne eigenes Zentrallagersystem.

Was passiert, wenn sich die Verteilliste nach dem Start ändert? Das kommt vor, etwa wenn Märkte nachlisten oder abspringen. Solange ein Display noch kein Filialetikett trägt, ist eine Änderung nur ein neuer Stand der Liste. Deshalb bestücken und sichern wir neutral und ordnen die Adressen zuletzt zu. Ist eine Palette schon beschriftet und fotografiert, wird sie noch einmal geöffnet – das kostet Zeit und wird nach Aufwand abgerechnet. Wer Displays in mehreren Terminen ausliefern will, plant besser mit Aktionswellen und Abruflager. Für die Warengruppen Süßwaren und Snacks, Kosmetik und Drogerie und Spielwaren sind geteilte Lieferungen an Zentrallager und Einzelmärkte die Regel; den Gesamtablauf beschreibt Displaybau und Displaybestückung.

Welche Displayarten gehören dazu?

Wie gehen wir vor?

  1. Verteilliste gegen Planogramm und Stückliste prüfen

    Bevor bestückt wird, prüfen wir die Verteilliste: Stimmt die Summe der Displays je Variante mit Stückliste und Warenmenge überein, hat jeder Empfänger Adresse, Anlieferfenster und Etikettvorgabe? Lücken klären wir vor dem Wareneingang, nicht an der Rampe.

  2. Wareneingang von Zuschnitten, Ware und Filialetiketten mit Zählung

    Neben Zuschnitten und Ware zählen wir auch das Versandzubehör: Filialetiketten, Lieferscheinvorlagen, NVE/SSCC-Etiketten. Jede Lieferung wird mit Foto gebucht; fehlen Etiketten für einzelne Empfänger, erfahren Sie es sofort.

  3. Erstmuster mit Filialetikett und Lieferschein, fotografiert

    Das Erstmuster bekommt probehalber Filialetikett und Lieferschein eines echten Empfängers, damit Sie Position und Inhalt freigeben können. Die Fotos zeigen das Display von allen Seiten und die Kennzeichnung im Detail.

  4. Fotokontrolle alle 50 Displays, Abgleich je Empfänger vor der Verladung

    Alle 50 Displays vergleicht die Schichtleitung ein fertiges Display mit dem Muster. Vor der Verladung wird je Empfänger die Zahl der Displays gegen die Verteilliste abgeglichen und jede Palette mit Etikett fotografiert.

Welche Felder braucht eine Verteilliste – und wann Zentrallager, Cross-Docking oder Direktbelieferung?

Eine Verteilliste, mit der wir ohne Rückfrage arbeiten, hat je Zeile einen Empfänger mit Name oder Marktnummer, Art des Empfängers (Zentrallager, Cross-Docking-Punkt oder Markt), vollständige Anschrift mit Postleitzahl, Anzahl Displays je Variante, Palettenart und -zahl, Anlieferfenster samt Avisierungspflicht und Art der Kennzeichnung – Filialetikett je Display, NVE/SSCC je Palette oder beides. Hilfreich ist eine Spalte für Besonderheiten wie Hebebühne oder begrenzte Zufahrt. Am Ende steht eine Summenzeile, die mit Stückliste und Warenmenge übereinstimmen muss. Fehlt eine Spalte, fragt Elisabeth Zachová vor dem Serienstart nach.

Der Weg hängt von Handel und Menge ab. Die Belieferung eines Zentrallagers ist der häufigste Fall: wenige Empfänger, volle Komplett-LKW, feste Anlieferfenster; den Weg in die Märkte übernimmt der Handel. Beim Cross-Docking wird die Ware am Umschlagpunkt nicht eingelagert, sondern direkt auf die Filialtouren verteilt – dafür muss jedes Display schon bei uns das Filialetikett tragen. Die Direktbelieferung einzelner Märkte als Stückgut ist die teuerste Variante je Display, lohnt sich aber bei wenigen Empfängern ohne Zentrallager, bei Thekendisplays und bei Nachlieferungen. Oft kombiniert eine Aktion alle drei Wege – die Musterliste unten zeigt so einen Fall.

Wie sieht eine Verteilliste aus?

Verteilliste – Muster (Beispielzahlen, Empfänger anonymisiert)
EmpfängerArtPLZ / OrtDisplaysPalettenAnlieferfensterEtikett
Zentrallager NordZentrallager3xxxx9624 Viertel auf 6 EPDi 6–10 Uhr, avisiertNVE/SSCC je Palette
Zentrallager WestZentrallager4xxxx12832 Viertel auf 8 EPMi 6–10 Uhr, avisiertNVE/SSCC je Palette
Cross-Docking SüdCross-Docking8xxxx6416 Viertel auf 4 EPDo 7–12 UhrFilialetikett je Display
Markt 0417Direktbelieferung6xxxx2StückgutMo–Fr 7–11 UhrFilialetikett + Lieferschein
Summe29018 Europalettenplätze + StückgutPalettenfoto je Empfänger

Wer liefert was?

Wer liefert was für die Displayaktion?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Display-Zuschnitte (Sockel, Trays, Topschild, Einleger)Kunde – flach auf Paletten von Ihrem DisplayherstellerWareneingang mit Zählung und Foto, beschädigte Bögen gemeldet
Reserve-ZuschnitteKunde, Richtwert 2–3 %Ersatz für Bögen mit Transport- oder Stanzschäden
Ware (Sekundärverpackung)Kunde – aus Ihrem Werk oder von Ihrem LieferantenZählung je Artikel, MHD und Charge erfasst
Planogramm, Stückliste, VerteillisteKunde – oder gemeinsam mit uns erstelltArbeitsanweisung mit Foto je Station
Preisschilder, Preisschienen, Display-EAN, AktionsaufkleberKundenach Vorgabe am Display angebracht
Stretchhauben, Kantenschutz, UmreifungsbandAPOOL – oder Kundebei Beschaffung durch APOOL +8 % auf die Arbeit
Europaletten, Umkartons für ThekendisplaysKunde – oder APOOL mit BelegDisplay-Paletten kommen meist mit den Zuschnitten

Aus der Praxis

Ein Snackhersteller aus Südhessen erhielt die Listung für eine Kassenplatzierung kurzfristig: 1.600 Thekendisplays mit je 12 Riegelpackungen, davon 1.240 an drei Zentrallager und 360 direkt an 180 Märkte ohne Zentrallageranbindung, je zwei Displays pro Markt. Weil die Verteilliste erst nach dem Erstmuster vollständig war, bestückten wir neutral und ordneten Filialetiketten und Lieferscheine zuletzt zu. Für den vorgezogenen Start kam ein Zuschlag von 15 % hinzu. Die Zentrallager bekamen avisierte Komplettladungen mit NVE/SSCC je Palette, die Märkte Stückgut mit Filialetikett und eigenem Lieferschein. Thekendisplays sind so wenig Arbeit, dass unser Rechnermodell auf den Einstiegspreis von 3,50 € je Display fällt; die Strecke nach Darmstadt (406 km) und zurück ergibt rund 3.356 €.

Kalkulationsbeispiel Richtwert 2026

Thekendisplay im Umkarton, 12 Artikel, Filialetikett und Lieferschein je Empfänger · Zuschnitte und Ware aus Darmstadt, bestückt in Záchlumí

  1. Anzahl Displays1.600 Displays
  2. 1 × Wareneingang und Kontrolle180 s
  3. 1 × Sockel aufrichten120 s
  4. 1 × Topschild / Seitenflügel45 s
  5. 1 × In Umkarton packen30 s
  6. 12 × Artikel einsetzen à 6 s72 s
  7. Sekunden je Display447 s
  8. Arbeitsstunden198,70 h × 16,50 € + 15 %
  9. Arbeit3.770 €
  10. Rüstpauschale (Erstmuster, Linienaufbau)120 €
  11. Bestückung je Display3,50 € (Einstiegspreis)
  12. Transport hin und zurück (40 Paletten, 406 km)3.356 €
  13. Gesamt netto8.956 € = 5,60 € je Display
  14. Laufzeit bei 2.000 h/Tagunter einem Arbeitstag nach Freigabe des Erstmusters

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Zuschnitte und Ware beigestellt; verbindlich wird die am Erstmuster gemessene Zeit. Eigene Aktion im Displayrechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Filialetikett, Lieferschein je Empfänger und Palettenfoto sind im Displaypreis enthalten: 3,50 € – 5,50 € für Thekendisplays, 6,00 € – 9,50 € für Viertel- und Halbpaletten, 9,00 € – 12,00 € für Palettendisplays. Der Transport wird je Strecke berechnet: Stückgut kostet mindestens 85 € für jede Palette in jede Richtung, größere Mengen fahren als Komplett-LKW. Nachträgliche Änderungen an bereits beschrifteten Paletten gehen nach Aufwand in Hallenstunden in die Rechnung (14,50 € – 19,00 € pro Stunde). Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Ob drei Empfänger oder dreihundert: Wir kommissionieren vom Musterlauf bis zur Großserie nach derselben Verteilliste und mit demselben Abgleich je Empfänger.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Vorlaufzeit

  1. Angebotbinnen 24 Stunden nach Verteilliste oder Empfängerzahl
  2. Zuschnitte, Ware, Etiketten bei unsSpedition gebucht binnen 24 Stunden, Zählung am Eingangstag
  3. Erstmuster mit Kennzeichnung2–5 Tage nach Wareneingang
  4. Serie und Verteilung5–15 Arbeitstage, dann 1–2 Tage bis Zentrallager oder Markt

Displays und Ware am besten drei Wochen ab Wareneingang vor dem Aktionsstart einplanen · Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was Sie liefern

Von Ihnen kommen die Verteilliste mit Empfängern, Mengen und Anlieferfenstern, die Filialetiketten als Datei oder fertig, die Lieferscheinvorlage des Handels und – falls verlangt – die NVE/SSCC-Nummernkreise. Zuschnitte liefert Ihr Displayhersteller, Ware Ihr Werk oder Ihr Lieferant.

Displays, die ein Empfänger abgesagt hat, bleiben gesichert bei uns, bis Sie entscheiden. Restware nach der Serie schicken wir an Sie zurück, lagern sie im Abruflager ein oder sondern sie nach Ihrer Vorgabe aus.

Displaylinie und Ausstattung

  • Kommissionierfläche je Empfänger vor der Rampe
  • Digitale Bestandsführung mit Stand je Empfänger
  • Palettenfoto-Platz mit Etikettenkontrolle
  • Tisch- und Palettenwaagen für Gewichtsangaben
  • Gabelstapler und Scherenhubwagen
  • Rampe an allen 7 Standorten

Ausstattung an allen Standorten

Fragen zu Filialkommissionierung und Verteilung

Was kostet die Belieferung eines einzelnen Marktes?

Als Stückgut rechnen wir eine Palette nach Darmstadt mit rund 134 € je Richtung, mindestens 85 € – Richtwert 2026. Bei einem oder zwei Thekendisplays je Markt ist die Direktbelieferung deshalb teurer als der Weg über ein Zentrallager; sie lohnt sich, wenn kein Zentrallager zur Verfügung steht.

Bekommt jeder Markt einen eigenen Lieferschein?

Ja, jeder Empfänger bekommt seinen Lieferschein mit Zahl und Variante der Displays. Bei Lieferungen ins Zentrallager kommt je Palette das NVE/SSCC-Etikett dazu, wenn der Handel es verlangt.

Bis wann kann sich die Verteilliste noch ändern?

Ohne Mehraufwand bis zur Zuordnung der Filialetiketten, also meist bis kurz vor Serienende, weil wir neutral bestücken und die Adressen zuletzt vergeben. Danach öffnen wir beschriftete Paletten noch einmal und rechnen nach Aufwand ab.

Weiterlesen im Ratgeber

Filialkommissionierung und Verteilung anfragen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Displayart, Anzahl und Aktionstermin: Sie bekommen Preis je Display, Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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