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Leistungen · Displaybau & Displaybestückung

Transportsicherung und Palettierung: bestückte Displays so gesichert, dass sie verkaufsfertig ankommen

Wir sichern bestückte Displays für die Fahrt ins Zentrallager oder in den Markt: auf Viertel-, Halb- oder Europalette, mit Stretchhaube oder Stretchfolie, Kantenschutz und Umreifung, Thekendisplays im Umkarton – Palettenhöhe und Kennzeichnung nach Vorgabe Ihres Handelspartners. Für Hersteller und Agenturen aus Deutschland und Österreich ist die Sicherung meist Teil des Displaypreises von 3,50 € – 12,00 €; die Freigabe erfolgt mit dem Erstmuster 2–5 Tage nach Wareneingang, das Angebot binnen 24 Stunden. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Richtwert 2026 3,50 € – 12,00 € je Display · im Displaypreis enthalten oder je Palette

Transportsicherung und Palettierung bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Transportsicherung und Palettierung: Displays für den Handel packen lassen, damit sie nach der Fahrt noch stehen

Warum entscheidet die Sicherung über den Zustand im Markt? Ein Display ist Verkaufsfläche aus Wellpappe, gefüllt mit Ware, die oft schwerer ist als das Display selbst. Auf dem Weg von unserer Rampe bis in den Markt wird es mehrmals mit dem Stapler bewegt, im LKW gebremst und beschleunigt, im Zentrallager umgeschlagen und im Markt von Hand an seinen Platz gezogen. Was dabei verrutscht, einknickt oder sich verschiebt, sieht der Kunde am Regal. Die Sicherung ist deshalb kein Anhängsel, sondern Teil des Erstmusters: Sie geben sie gemeinsam mit dem bestückten Display frei. Welche Rolle das Display für den Abverkauf spielt, beschreibt der Lexikoneintrag Zweitplatzierung; die Kette vom Zuschnitt bis zur Filiale steht unter Displaybau und Displaybestückung.

Welche Palette gehört zu welchem Display? Das Palettendisplay steht auf der Europalette (1.200 × 800 mm) und belegt einen ganzen Stellplatz. Das Halbpalettendisplay nutzt die Düsseldorfer Palette (800 × 600 mm); zwei davon passen auf einen Europalettenplatz. Das Viertelpalettendisplay (600 × 400 mm) wird zu viert auf einer Europalette zusammengefasst und gemeinsam gesichert. Thekendisplays reisen im Umkarton, rund 40 Stück je Palette. Display-Paletten kommen meist mit den Zuschnitten vom Displayhersteller; Europaletten stellen Sie oder wir. Die Begriffe erklären die Lexikoneinträge Viertelpalette und Palettendisplay.

Wer legt Palettenhöhe, Gewicht und Kennzeichnung fest? Ihr Handelspartner, nicht wir. Palettenhöhe, Gewicht je Display, Display-EAN, NVE/SSCC-Etikett, Avisierung und Anlieferfenster richten sich nach der Vorgabe Ihres Handelspartners – wir setzen sie um, legen aber keine eigenen Grenzwerte fest. Viele Ketten begrenzen Displaypaletten zum Beispiel auf rund 1,60 m Höhe – das ist ein verbreiteter Wert, keine allgemeine Regel, und die Vorgabe Ihres Empfängers geht immer vor. Wir brauchen sie deshalb schon vor dem Erstmuster, weil sie beeinflusst, ob ein Topschild für die Fahrt abgenommen und separat beigelegt werden muss. Was bei Höhe und Haube zu beachten ist, beschreibt der Ratgeber Transportsicherung von Displays; wie die Anlieferung im Zentrallager abläuft, der Ratgeber Anlieferung im Zentrallager.

Wie lange dauert das Sichern, und was kostet es? Unser Rechner setzt 180 Sekunden je Display für Stretchhaube oder Folie, Kantenschutz und Umreifung an, 90 Sekunden für das Aufsetzen und Ausrichten auf der Palette und 30 Sekunden, um ein Thekendisplay in seinen Umkarton zu packen. Ein Halbpalettendisplay kommt damit auf 270 Sekunden Sicherung und Palettierung. Im Displaypreis ist das enthalten; besorgen wir Stretchhauben, Kantenschutz und Europaletten selbst, schlagen wir 8 % auf die Arbeit auf. Ihre Zahl zeigt der Displayrechner. Hintergrundwissen zur Sicherung von Ladung bietet der Lexikoneintrag Ladungssicherung auf apool.de.

Für welche Warengruppen ist die Sicherung besonders heikel? Für Getränke und Spirituosen, weil Flaschen Gewicht nach oben bringen und bei jedem Bremsen nach vorn drücken. Für Tiernahrung mit schweren Beuteln, die sich im Tray verformen und nachrutschen. Und für hohe, schmale Displays aus Haushalt und Heimwerken, die leicht, aber kippanfällig sind. Wohin die gesicherten Paletten gehen, regelt die Filialkommissionierung; bleiben sie bis zum Abruf bei uns, übernimmt das Abruflager für Aktionswellen.

Welche Displayarten gehören dazu?

Wie gehen wir vor?

  1. Sicherungsvorgabe aus Planogramm, Stückliste und Verteilliste

    Aus dem Planogramm kennen wir Gewicht und Schwerpunkt, aus der Stückliste die Palettenart, aus der Verteilliste den Empfänger und seine Vorgaben zu Höhe, Gewicht und Kennzeichnung. Daraus entsteht je Displayart eine Sicherungsanweisung: Haube oder Folie, wie viele Kantenschutzwinkel, wie viele Umreifungsbänder, Topschild montiert oder beigelegt.

  2. Wareneingang der Paletten, Hauben und Zubehör mit Zählung und Foto

    Display-Paletten, Europaletten, Stretchhauben, Kantenschutz und Umreifungsband zählen wir wie Zuschnitte und Ware gegen den Lieferschein und fotografieren ihren Zustand. Beschädigte Display-Paletten mit gebrochenen Klötzen legen wir vor dem Serienstart beiseite – nicht erst beim Beladen.

  3. Erstmuster mit Sicherung, von allen Seiten fotografiert

    Das Erstmuster wird komplett gesichert: auf der Palette, mit Haube, Kantenschutz und Umreifung, bei Viertelpaletten im Verbund zu viert. Die Fotos zeigen das gesicherte Display von allen Seiten und die Palettenhöhe mit Maßband – Ihre Freigabe gilt für Bestückung und Sicherung gemeinsam.

  4. Sicherung alle 50 Displays gegen das Muster, jede Palette fotografiert

    Die Schichtleitung vergleicht alle 50 Displays eine gesicherte Einheit mit den Freigabefotos: Haube straff, Kantenschutz an allen vier Ecken, Bänder richtig gespannt. Jedes Display wird vor dem Sichern auf Vollzähligkeit geprüft, jede fertige Palette vor der Rampe fotografiert.

Stretchhaube oder Stretchfolie – und welche Schäden soll die Sicherung verhindern?

Die Stretchhaube wird über das Display gezogen und liegt ohne Wickeln gleichmäßig an; sie hält den Inhalt zusammen, schützt vor Staub und Feuchtigkeit und lässt die Gestaltung des Displays sichtbar. Für einzelne Palettendisplays und Halbpaletten ist sie meist die erste Wahl. Stretchfolie wird gewickelt und passt sich jeder Höhe an – praktisch für Viertelpaletten im Verbund oder für Sonderformen, bei denen es keine passende Haube gibt. Kantenschutzwinkel aus Pappe verteilen die Kraft der Umreifung, damit die Bänder nicht in die Wellpappe schneiden; die Umreifung selbst verbindet Display und Palette, sodass das Display beim Anheben nicht auf der Palette wandert. Welche Kombination richtig ist, entscheidet sich am Erstmuster mit der echten Ware, nicht am Schreibtisch.

Die typischen Schadensbilder unterwegs sind bekannt: Die oberste Ebene schiebt sich beim Bremsen nach vorn, weil Flaschen oder Dosen ihren Schwung behalten. Trays sacken durch, wenn die Wellpappe feucht geworden ist – etwa nach einer Nacht auf einem kalten Hof. Ecken werden eingedrückt, wenn ein Stapler die Palette nicht mittig aufnimmt oder jemand eine zweite Palette obenauf stellt, obwohl Displays in aller Regel nicht stapelbar sind. Topschilder knicken, wenn sie über die Palettenkante ragen. Gegen all das hilft die Sicherung, zusammen mit einem deutlichen Hinweis „nicht stapeln“ nach Vorgabe; ein Versprechen, dass nie etwas passiert, gibt niemand ehrlich ab. Wir sorgen dafür, dass jede Palette unsere Rampe im freigegebenen Zustand verlässt – und belegen das mit Foto.

Wie sieht eine Verteilliste aus?

Verteilliste – Muster (Beispielzahlen, Empfänger anonymisiert)
EmpfängerArtPLZ / OrtDisplaysPalettenAnlieferfensterEtikett
Zentrallager NordZentrallager3xxxx9624 Viertel auf 6 EPDi 6–10 Uhr, avisiertNVE/SSCC je Palette
Zentrallager WestZentrallager4xxxx12832 Viertel auf 8 EPMi 6–10 Uhr, avisiertNVE/SSCC je Palette
Cross-Docking SüdCross-Docking8xxxx6416 Viertel auf 4 EPDo 7–12 UhrFilialetikett je Display
Markt 0417Direktbelieferung6xxxx2StückgutMo–Fr 7–11 UhrFilialetikett + Lieferschein
Summe29018 Europalettenplätze + StückgutPalettenfoto je Empfänger

Wer liefert was?

Wer liefert was für die Displayaktion?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Display-Zuschnitte (Sockel, Trays, Topschild, Einleger)Kunde – flach auf Paletten von Ihrem DisplayherstellerWareneingang mit Zählung und Foto, beschädigte Bögen gemeldet
Reserve-ZuschnitteKunde, Richtwert 2–3 %Ersatz für Bögen mit Transport- oder Stanzschäden
Ware (Sekundärverpackung)Kunde – aus Ihrem Werk oder von Ihrem LieferantenZählung je Artikel, MHD und Charge erfasst
Planogramm, Stückliste, VerteillisteKunde – oder gemeinsam mit uns erstelltArbeitsanweisung mit Foto je Station
Preisschilder, Preisschienen, Display-EAN, AktionsaufkleberKundenach Vorgabe am Display angebracht
Stretchhauben, Kantenschutz, UmreifungsbandAPOOL – oder Kundebei Beschaffung durch APOOL +8 % auf die Arbeit
Europaletten, Umkartons für ThekendisplaysKunde – oder APOOL mit BelegDisplay-Paletten kommen meist mit den Zuschnitten

Aus der Praxis

Ein Spirituosenhersteller aus Mittelfranken wollte zum Advent 200 Halbpalettendisplays mit je 100 Flaschen Kräuterlikör in der Faltschachtel in Getränkemärkte und Verbrauchermärkte bringen. Weil die Zuschnitte eine Woche später kamen als geplant, liefen Bestückung und Sicherung an einem Wochenende. Beim Erstmuster schob sich die oberste Flaschenreihe beim Anheben mit dem Hubwagen spürbar nach vorn; freigegeben wurde deshalb eine Variante mit Stretchhaube, vier Kantenschutzwinkeln und zwei Umreifungsbändern über Kreuz statt einem. Die Stretchhauben, den Kantenschutz und die Europaletten für den Verbund – je zwei Halbpaletten auf einem Platz – besorgten wir selbst. Nach unserem Rechnermodell mit Wochenendzuschlag von 25 % und Materialaufschlag ergeben sich rund 9,42 € je Display; der Transport nach Erlangen (190 km) und zurück liegt bei etwa 4.208 €.

Kalkulationsbeispiel Richtwert 2026

Halbpalettendisplay Getränke: Sockel, 3 Trays, Topschild, Preisschiene, 100 Artikel, Stretchhaube und Umreifung · Zuschnitte und Ware aus Erlangen, bestückt in Záchlumí

  1. Anzahl Displays200 Displays
  2. 1 × Wareneingang und Kontrolle180 s
  3. 1 × Sockel aufrichten120 s
  4. 3 × Tray / Zwischenboden à 40 s120 s
  5. 1 × Topschild / Seitenflügel45 s
  6. 1 × Preisschiene / Preisschilder30 s
  7. 1 × Sichern und umreifen180 s
  8. 1 × Filialetikett, Lieferschein60 s
  9. 1 × Auf Palette setzen90 s
  10. 100 × Artikel einsetzen à 6 s600 s
  11. Sekunden je Display1.425 s
  12. Arbeitsstunden79,20 h × 16,50 € + 25 %
  13. Arbeit1.633 €
  14. Material durch APOOL (+8 %)131 €
  15. Rüstpauschale (Erstmuster, Linienaufbau)120 €
  16. Bestückung je Display9,42 €
  17. Transport hin und zurück (100 Paletten, 190 km)4.208 €
  18. Gesamt netto6.091 € = 30,46 € je Display
  19. Laufzeit bei 2.000 h/Tagunter einem Arbeitstag nach Freigabe des Erstmusters

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Zuschnitte und Ware beigestellt; verbindlich wird die am Erstmuster gemessene Zeit. Eigene Aktion im Displayrechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Die Sicherung ist in aller Regel im Displaypreis enthalten: 3,50 € – 5,50 € für ein Thekendisplay im Umkarton, 6,00 € – 9,50 € für Viertel- und Halbpaletten, 9,00 € – 12,00 € für Palettendisplays. Sichern wir Displays, die ein anderer bestückt hat, oder muss eine Sicherung nachgebessert werden, berechnen wir die Zeit nach Hallenstunden (14,50 € – 19,00 € pro Stunde). Material, das wir beschaffen, kostet 8 % Aufschlag auf die Arbeit oder wird mit Beleg abgerechnet. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Ob eine einzelne Palette mit Testdisplays oder eine Serie über viele Komplett-LKW – gesichert wird vom Musterlauf bis zur Großserie nach derselben freigegebenen Sicherungsanweisung.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Vorlaufzeit

  1. Angebotbinnen 24 Stunden nach Displayart, Gewicht und Vorgaben des Empfängers
  2. Zuschnitte, Ware, Paletten bei unsAbholung über Partnerspedition, gebucht binnen 24 Stunden
  3. Erstmuster mit Sicherung2–5 Tage nach Wareneingang, Fotos inklusive Palettenhöhe
  4. Serie und Abholung5–15 Arbeitstage, danach 1–2 Tage Transport

Displays und Ware am besten drei Wochen ab Wareneingang vor dem Aktionsstart einplanen · Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was Sie liefern

Die Display-Paletten kommen meist mit den Zuschnitten vom Displayhersteller; die Vorgaben Ihres Handelspartners zu Palettenhöhe, Gewicht und Kennzeichnung schicken Sie uns mit der Verteilliste. Stretchhauben, Kantenschutz, Umreifungsband und Europaletten liefern Sie – oder wir beschaffen sie. Bestückt wird nur verpackte Ware – keine offenen Lebensmittel, keine Kühl- oder Tiefkühlware und keine Gefahrgüter.

Planen Sie bitte 2–3 % Reserve-Zuschnitte ein (Richtwert): Beschädigte Bögen melden und ersetzen wir, ohne die Serie anzuhalten. Nicht verbrauchte Hauben, Kantenschutzwinkel und Paletten melden wir nach der Serie mit Stückzahl.

Displaylinie und Ausstattung

  • Stretchhauben- und Umreifungsplatz mit Umreifungsmaschine
  • Kantenschutzwinkel in mehreren Höhen
  • Palettenfoto-Platz vor der Rampe
  • Tisch- und Palettenwaagen für das Gewicht je Display
  • Gabelstapler, Akkustapler, Scherenhubwagen
  • Rampe an allen 7 Standorten

Ausstattung an allen Standorten

Fragen zu Transportsicherung und Palettierung

Wie viele Viertelpalettendisplays passen auf einen LKW?

Vier Viertelpaletten ergeben einen Europalettenplatz, ein Komplett-LKW fasst 33 Europalettenplätze – also bis zu 132 Viertelpalettendisplays, sofern Gewicht und Höhe es zulassen. Palettendisplays belegen je einen Platz, Halbpaletten je einen halben. Displays werden in der Regel nicht gestapelt.

Muss das Topschild für den Transport abgenommen werden?

Nur wenn Palettenhöhe oder Haube es verlangen. Überschreitet das Display mit Topschild die Höhe, die Ihr Empfänger vorgibt, legen wir das Topschild flach und gesichert bei – das Marktpersonal steckt es mit einem Handgriff auf. Entschieden wird das am Erstmuster.

Was kostet die Transportsicherung allein?

Im Displaypreis ist sie enthalten. Als eigene Leistung rechnen wir sie über die Hallenstunde (14,50 € – 19,00 €); unser Rechner setzt 180 Sekunden je Display für Haube, Kantenschutz und Umreifung an, mit dem Stundensatz des Rechners von 16,50 € ergibt das knapp 0,83 € pro Display – Richtwert 2026.

Weiterlesen im Ratgeber

Transportsicherung und Palettierung anfragen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Displayart, Anzahl und Aktionstermin: Sie bekommen Preis je Display, Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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