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Leistungen · Displaybau & Displaybestückung

Displays aufrichten und kleben: aus flachen Wellpappe-Zuschnitten werden standfeste Displays

Ihr Displayhersteller hat die Zuschnitte geliefert, aber niemand hat Zeit, hunderte Sockel, Trays und Topschilder aufzustellen? Wir richten Wellpappe-Displays von Hand auf – gesteckt, gefaltet, mit Hot-Melt-Handpistole oder Klebepunkten fixiert – und bestücken sie auf Wunsch gleich mit. Markenhersteller, Agenturen und Displayhersteller aus Deutschland und Österreich erhalten das Angebot nach spätestens 24 Stunden und Fotos des ersten Displays 2–5 Tage nach Eingang der Zuschnitte; je Display 3,50 € – 9,50 € je nach Größe und Bestückung. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Richtwert 2026 3,50 € – 9,50 € je Display · aufgerichtet, ohne oder mit Ware

Displays aufrichten und kleben bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Displays aufrichten und kleben: Aktionsdisplays fertig machen lassen, wenn die Zuschnitte schon flach auf der Palette liegen

Was heißt Aufrichten bei einem Wellpappe-Display? Aus einem flachen Bogen wird ein Körper, der später zwanzig, fünfzig oder zweihundert Artikel tragen soll. Der Sockel bekommt seinen Boden und seine Wände, die Trays oder Zwischenböden werden gefaltet und eingesetzt, Rückwand und Seitenflügel aufgestellt, das Topschild gesteckt und ausgerichtet. Erst danach kann bestückt werden. Wie viele Handgriffe das sind, hängt von der Displayart ab: Ein Thekendisplay ist nach unserem Rechner in rund 3 Minuten aufgerichtet, ein Halbpalettendisplay mit drei Trays in rund 5 Minuten, ein Palettendisplay mit vier Zwischenböden in rund 5 Minuten. Displays konstruieren, drucken und stanzen wir nicht: Die flachen Zuschnitte liefert Ihr Displayhersteller – wir arbeiten mit dem Displayhersteller Ihrer Wahl.

Warum ist das Aufrichten mehr als Falten nach Anleitung? Weil sich Fehler aus diesem Schritt erst später zeigen. Ein Tray, der nicht ganz in seiner Lasche sitzt, sieht beim Aufrichten korrekt aus und sackt nach dem Bestücken um einen Zentimeter ab. Eine Rilllinie, die gegen die Laufrichtung gefaltet wurde, reißt beim ersten Anheben. Ein Sockel ohne Klebepunkt an der Bodenlasche hält leer, aber nicht unter dem Gewicht von Flaschen. Darum richten bei uns feste Teams auf, die eine Displayart den ganzen Auftrag über bearbeiten, und am Aufrichtplatz liegt das freigegebene Muster als Vorlage. Wie die Aufbauanleitung aussehen sollte, damit sie ohne Rückfrage funktioniert, zeigt der Ratgeber Planogramm und Bestückungsanweisung erstellen.

Aufrichten ohne Bestücken – ist das sinnvoll? Selten. Ein aufgerichtetes, leeres Display transportiert vor allem Luft und ist ohne Ware weniger stabil als bestückt. Wir bieten es trotzdem an, etwa wenn Sie ein paar Dutzend Muster für ein Kundengespräch brauchen oder wenn ein Displayhersteller für einen Auftrag Hände fehlen. In den meisten Fällen folgen Aufrichten und Bestücken nach Planogramm an derselben Linie unmittelbar aufeinander, und die Transportsicherung schließt direkt an. Wer als Displayhersteller die Konfektion auslagert, findet die Einordnung der Anbieter unter Display-Dienstleister im Vergleich; den Gesamtablauf beschreibt Displaybau und Displaybestückung.

Was trägt ein Sockel – und wer prüft das? Die Tragfähigkeit legt der Displayhersteller mit Wellenart und Materialstärke fest, nicht wir. Was wir tun: Das Erstmuster wird mit der echten Ware bestückt, angehoben, auf der Palette bewegt und nach einer Nacht erneut angesehen. Hängen Zwischenböden durch oder wölbt sich die Rückwand, schicken wir Ihnen Fotos, noch ehe die Serie anläuft. Besonders bei Getränken, Tiernahrung und schwerer Ware aus Haushalt und Heimwerken ist dieser Test wichtiger als jede Zeichnung. Leichte Artikel wie Spielwaren stellen eher Ansprüche an die Standfestigkeit hoher, schmaler Displays.

Was kostet das Aufrichten allein? Wir rechnen in Sekunden je Bauteil: 120 Sekunden für den Sockel, 40 Sekunden je Tray oder Zwischenboden, 45 Sekunden für Topschild oder Seitenflügel. Ein Bodendisplay mit Sockel und vier Trays kommt damit auf 325 Sekunden reines Aufrichten, was mit dem Stundensatz unseres Rechners (16,50 €) ungefähr 1,49 € Arbeit ergibt. Weil Wareneingang, Kontrolle und Dokumentation dazukommen, gilt als Untergrenze der Einstiegspreis von 3,50 € je Display. Mit Bestückung und Sicherung zeigt der Displayrechner Ihre Zahl; die Hintergründe erklärt der Ratgeber Was kostet Displaybestückung je Display?

Welche Displayarten gehören dazu?

Wie gehen wir vor?

  1. Aufbauanleitung, Stückliste und Verteilliste prüfen

    Aus der Aufbauanleitung des Displayherstellers, dem Planogramm und der Stückliste entsteht je Bauteil eine Arbeitsanweisung mit Foto: welcher Bogen, welche Faltreihenfolge, wo Klebepunkte sitzen. Die Verteilliste brauchen wir schon jetzt, weil sie die Zahl der Displays je Variante und damit die Menge der Zuschnitte bestimmt.

  2. Zuschnitte und Ware getrennt gezählt und fotografiert

    Die Paletten mit Zuschnitten werden nach Bauteil gezählt – Sockel, Trays, Topschilder, Einleger – und mit der Stückliste abgeglichen. Feuchte, eingedrückte oder falsch gerillte Bögen fotografieren wir und legen sie beiseite. Die Ware kommt als eigene Lieferung mit eigener Zählung.

  3. Erstmuster: aufgerichtet, belastet, von allen Seiten fotografiert

    Das erste Display wird komplett aufgerichtet und mit der echten Ware bestückt, damit sich zeigt, ob Laschen, Trays und Klebestellen unter Last halten. Fotos von allen Seiten und aus der Draufsicht gehen an Sie; ohne Freigabe richten wir kein zweites Display auf.

  4. Alle 50 Displays gegen das Muster, jedes vor dem Sichern

    Die Schichtleitung vergleicht alle 50 Displays ein fertiges Exemplar mit den Freigabefotos und prüft dabei vor allem Sitz der Trays und Lage des Topschilds. Vor dem Sichern wird jedes Display angesehen: Laschen eingesteckt, Klebestellen fest, keine Knicke an sichtbaren Flächen.

Stecken, falten oder kleben: Wie wird aus dem Zuschnitt ein standfestes Display?

Die meisten Wellpappe-Displays sind so gestaltet, dass sie ohne Klebstoff halten: Laschen greifen in Schlitze, Falzlinien geben die Form vor, Einleger stützen die Trays von unten. Wir kleben nur dort, wo Aufbauanleitung oder Erstmuster es verlangen – mit der Hot-Melt-Handpistole an Sockelboden und Rückwand, mit Klebepunkten an Einlegern und Topschild, mit Klebeband an Bodenlaschen, die unter Gewicht aufgehen würden. Handarbeit hat hier einen Vorteil: Die Hand spürt, ob eine Lasche ganz eingerastet ist, und kann einen Bogen, der schwer faltet, vor dem Kleben nachrillen. Flächige Verklebungen großer Teile über eine Klebeanlage übernehmen wir auf dieser Linie nicht; dafür gibt es bei APOOL WERKE den Bereich Konfektionierung auf apool.de.

Vor dem Serienstart kontrollieren wir die Zuschnitte stichprobenartig je Bauteil: Passen Laschen und Schlitze zueinander, sind die Rilllinien durchgehend, ist die Wellpappe trocken und eben? Bögen, die feucht angekommen sind oder sich gewölbt haben, verlieren Stabilität und werden getrennt gelagert, bis Sie entscheiden. Beim Aufrichten selbst fallen erfahrungsgemäß einzelne Bögen aus – eine eingerissene Lasche, eine Ecke, die beim Abladen gelitten hat. Damit die Serie dann nicht steht, bitten wir den Displayhersteller, 2–3 % Reserve-Zuschnitte je Bauteil mitzuliefern; jeden ersetzten Bogen halten wir mit Foto und Grund fest, sodass Sie die Reklamation beim Hersteller belegen können.

Wie sieht ein Planogramm aus?

Planogramm-Muster: Viertelpalettendisplay Mischdisplay „Herbstaktion“ – 4 Trays, 72 Artikel (Beispielangaben)
EbenePosition linksPosition MittePosition rechtsArtikel je Ebene
TopschildHeader „Herbstaktion“, Motiv nach vorn–
Tray 1 (oben)Sorte A · 6 StückSorte B · 6 StückSorte C · 6 Stück18
Tray 2Sorte A · 6 StückSorte B · 6 StückSorte C · 6 Stück18
Tray 3Sorte B · 6 StückSorte C · 6 StückSorte A · 6 Stück18
Tray 4 (unten)Sorte C · 6 StückSorte A · 6 StückSorte B · 6 Stück18
SockelPreisschiene vorn, Display-EAN rechts unten–
72 Artikel je Display: je 24 × Sorte A, B, C · Front nach vorn · MHD der Charge auf dem Lieferschein

Wer liefert was?

Wer liefert was für die Displayaktion?
PositionWer liefert?Was wir damit tun
Display-Zuschnitte (Sockel, Trays, Topschild, Einleger)Kunde – flach auf Paletten von Ihrem DisplayherstellerWareneingang mit Zählung und Foto, beschädigte Bögen gemeldet
Reserve-ZuschnitteKunde, Richtwert 2–3 %Ersatz für Bögen mit Transport- oder Stanzschäden
Ware (Sekundärverpackung)Kunde – aus Ihrem Werk oder von Ihrem LieferantenZählung je Artikel, MHD und Charge erfasst
Planogramm, Stückliste, VerteillisteKunde – oder gemeinsam mit uns erstelltArbeitsanweisung mit Foto je Station
Preisschilder, Preisschienen, Display-EAN, AktionsaufkleberKundenach Vorgabe am Display angebracht
Stretchhauben, Kantenschutz, UmreifungsbandAPOOL – oder Kundebei Beschaffung durch APOOL +8 % auf die Arbeit
Europaletten, Umkartons für ThekendisplaysKunde – oder APOOL mit BelegDisplay-Paletten kommen meist mit den Zuschnitten

Aus der Praxis

Ein Displayhersteller aus Hohenlohe hatte für einen Werkzeuganbieter 540 Bodendisplays mit Sockel, vier Trays und Topschild gefertigt, aber in der eigenen Konfektion keine freie Woche. Die Zuschnitte gingen flach auf elf Paletten nach Tschechien, die Ware – Schrauberbits und Bohrer im Blister, 48 Blister je Display – kam direkt vom Werkzeuganbieter. Beim Erstmuster zeigte sich, dass der unterste Tray unter dem Gewicht der Bohrerkassetten nachgab; auf Vorschlag des Displayherstellers setzten wir dort einen zusätzlichen Klebepunkt je Lasche. Ein Team von vier Personen richtete Sockel und Trays auf, die Linie dahinter bestückte, 14 Bögen mit eingerissener Lasche wurden aus der Reserve ersetzt. Stretchhauben und Europaletten besorgten wir selbst. Nach unserem Rechnermodell liegen die 540 Displays bei etwa 5,34 € je Display für Arbeit und Material, die Strecke nach Crailsheim (260 km) und zurück bei rund 3.762 €.

Kalkulationsbeispiel Richtwert 2026

Bodendisplay mit Sockel, 4 Trays, Topschild, 48 Blister Werkzeugzubehör · Zuschnitte und Ware aus Crailsheim, bestückt in Záchlumí

  1. Anzahl Displays540 Displays
  2. 1 × Wareneingang und Kontrolle180 s
  3. 1 × Sockel aufrichten120 s
  4. 4 × Tray / Zwischenboden à 40 s160 s
  5. 1 × Topschild / Seitenflügel45 s
  6. 1 × Sichern und umreifen180 s
  7. 1 × Filialetikett, Lieferschein60 s
  8. 48 × Artikel einsetzen à 6 s288 s
  9. Sekunden je Display1.033 s
  10. Arbeitsstunden154,90 h × 16,50 €
  11. Arbeit2.557 €
  12. Material durch APOOL (+8 %)205 €
  13. Rüstpauschale (Erstmuster, Linienaufbau)120 €
  14. Bestückung je Display5,34 €
  15. Transport hin und zurück (90 Paletten, 260 km)3.762 €
  16. Gesamt netto6.643 € = 12,30 € je Display
  17. Laufzeit bei 2.000 h/Tagunter einem Arbeitstag nach Freigabe des Erstmusters

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · Zuschnitte und Ware beigestellt; verbindlich wird die am Erstmuster gemessene Zeit. Eigene Aktion im Displayrechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Aufrichten allein oder mit Bestückung rechnen wir je Display ab: 3,50 € – 5,50 € für ein Thekendisplay, 6,00 € – 9,50 € für ein Boden-, Viertel- oder Halbpalettendisplay. Einmal je Auftrag fällt die Rüstpauschale von 60 € – 180 € für Erstmuster und Aufbau der Plätze an. Müssen wir eine neue Displayart erst ausprobieren, stellen wir die ersten Stücke nach Hallenstunden in Rechnung (14,50 € – 19,00 € pro Stunde) und gehen nach dem freigegebenen Muster zum Displaypreis über. Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Zwanzig Musterdisplays für ein Kundengespräch oder eine Serie über mehrere Wochen: Arbeitsanweisung und Erstmuster sind dieselben, vom Musterlauf bis zur Großserie.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Vorlaufzeit

  1. Angebotbinnen 24 Stunden nach Aufbauanleitung oder Foto des fertigen Displays
  2. Zuschnitte und Ware bei unsSpedition gebucht binnen 24 Stunden, Zählung je Bauteil am Eingangstag
  3. Erstmusteraufgerichtet und belastet, 2–5 Tage nach Wareneingang
  4. Serie und Versand5–15 Arbeitstage, Transport 1–2 Tage

Displays und Ware am besten drei Wochen ab Wareneingang vor dem Aktionsstart einplanen · Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was Sie liefern

Die Zuschnitte kommen flach auf Paletten direkt von Ihrem Displayhersteller, mit Aufbauanleitung und Stückliste je Bauteil. Ware, Preisschienen und Zubehör liefern Sie oder Ihre Lieferanten. Klebepunkte und Hot-Melt stellen wir; Stretchhauben, Kantenschutz und Europaletten besorgen wir auf Wunsch mit Aufschlag.

Restware nach der Serie schicken wir an Sie zurück, lagern sie im Abruflager ein oder sondern sie nach Ihrer Vorgabe aus. Übrig gebliebene Zuschnitte zählen wir nach Bauteil und melden sie Ihnen; beschädigte Bögen bleiben mit Foto dokumentiert, bis Sie über sie entschieden haben.

Displaylinie und Ausstattung

  • Aufrichtplätze mit Hot-Melt-Handpistolen
  • Klebepunkte und Klebeband für Laschen und Einleger
  • Arbeitsanweisung mit Foto je Bauteil am Platz
  • Musterdisplay neben jedem Aufrichtplatz
  • Trockene Lagerflächen für Zuschnitt-Paletten
  • Tisch- und Palettenwaagen für die Belastungsprobe

Ausstattung an allen Standorten

Fragen zu Displays aufrichten und kleben

Wie lange dauert es, 1.000 Bodendisplays aufzurichten?

Reines Aufrichten von Sockel, vier Trays und Topschild rechnen wir mit 325 Sekunden je Display, bei 1.000 Displays also rund 90 Arbeitsstunden. Mit mehreren Aufrichtteams ist das in wenigen Arbeitstagen erledigt; mit Bestückung kommen je Artikel 6 Sekunden dazu.

Verwenden Sie Heißkleber oder nur Steckverbindungen?

Beides, je nach Aufbauanleitung. Grundsätzlich halten Steckverbindungen; Hot-Melt aus der Handpistole, Klebepunkte oder Klebeband setzen wir dort, wo Erstmuster oder Displayhersteller es vorgeben – etwa an Bodenlaschen unter schwerer Ware. Klebeanlagen für flächige Verklebung gibt es auf dieser Linie nicht.

Was passiert mit Zuschnitten, die beschädigt ankommen?

Wir fotografieren sie im Wareneingang, zählen sie getrennt und melden sie Ihnen am selben Tag. Ersetzt wird aus der Reserve, die der Displayhersteller mitliefert – als Richtwert 2–3 % je Bauteil. Reicht die Reserve nicht, sagen wir Ihnen, wie viele Displays ohne Nachlieferung fertig werden.

Weiterlesen im Ratgeber

Displays aufrichten und kleben anfragen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Displayart, Anzahl und Aktionstermin: Sie bekommen Preis je Display, Termin fürs Erstmuster mit Fotofreigabe und die Frachtkosten. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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